Wiedergutmachung gefordert

Am Samstag (19.30 Uhr, Großsporthalle) empfangen die Verbandsliga-Handballer des TV Köln-Wahn den Tabellendritten VfL Bardenberg.

Nach der desolaten Leistung am vergangenen Wochenende bei der HSG Siebengebirge II, gegen die das „Flughafen-Team“ deutlich mit 24:35 verlor, ist gegen die Land-Aachener Wiedergutmachung angesagt. Zwar ist die Mannschaft von Trainer Torsten Tietgen gegen den VfL angesichts der Tabellensituation nur Außenseiter, chancenlos dürften Wahns Handballer aber trotzdem nicht sein.

Schließlich hat der Gegner im bisherigen Saisonverlauf schon oft genug gegen vermeintlich schwächere Teams verloren, darunter Palmersheim, Niederpleis und Brand. An einem guten Tag können die Mannen von Spielertrainer Ingo Drießen gegen nahezu jede Mannschaft der Verbandsliga gewinnen, an schlechten Tagen aber auch gegen jeden verlieren.

In erster Linie müssen die Gastgeber aber ohnehin auf sich selbst gucken. Denn eines ist klar: Präsentiert sich der TV Wahn in ähnlich schlechter Verfassung wie im Siebengebirge, werden die Tietgen-Schützlinge chancenlos sein. Die Tugenden Kampf und Wille, mit denen das „Flughafen-Team“ noch gegen die SG MTVD Köln und Westwacht Weiden gewonnen hatte, fehlten zuletzt völlig. Dadurch gelang es der Mannschaft auch nicht, ihre spielerischen Mängel zu kompensieren.

In welcher Formation das „Flughafen-Team“ gegen Bardenberg auflaufen wird, ist derzeit noch unklar. Linkshänder Alexander Busche hat seit Wochen Schulterprobleme und kann nur in der Abwehr eingesetzt werden, Benjamin Jäger verletzte sich im Siebengebirge am Knie und unter der Woche knickte auch noch Rechtsaußen Markus Filp im Training um.

Tobias Carspecken