Warten auf den ersten Heimsieg

Die Osterpause neigt sich ihrem Ende entgegen. Am Samstag (19 Uhr) empfangen die Wahner Oberliga-Handballer in der Großsporthalle den TuS Derschlag.

Mit der deutlichen 18:29-Niederlage im Lokalderby beim Dünnwalder TV erlosch für das „Flughafen-Team“ auch der letzte kleine Funke Hoffnung auf den Klassenerhalt. Sportlich haben die vier noch ausstehenden Meisterschaftsspiele also keine allzu große Bedeutung mehr für die Mannschaft von Trainer Ivan Majstorovic – und trotzdem gilt es, sich mit Anstand aus der Oberliga zu verabschieden. „Unser Ziel muss es sein, dass wir die Saison vernünftig zu Ende spielen. Das sind wir unseren treuen Fans schuldig“, sagt Abteilungsleiter Bernd Liberka.

Im letzten Heimspiel gegen den VfR Übach-Palenberg gelang Wahns Handballer endlich der erste Punktgewinn in dieser Saison vor eigener Kulisse. Der Heimkomplex konnte damit zumindest teilweise abgelegt werden. Gelingt dem „Flughafen-Team“ in einem der drei noch zu absolvierenden Heimspielen dann auch noch der lang ersehnte erste Heimsieg, würde die Saison doch noch ein versöhnliches Ende nehmen. Die treuen Wahner Anhänger hätten sich zwei Punkte in der heimischen Großsporthalle jedenfalls verdient. Denn obwohl in dieser Saison der sportliche Erfolg der ersten Mannschaft weitestgehend ausblieb, erfreut sich das Schlusslicht der Oberliga Mittelrhen einer außergewöhnlichen Zuneigung seiner Fans.

Mit dem TuS Derschlag gastiert nun der Tabellensiebte in Wahn. Auch für die Oberbergischen scheint die Saison im Wesentlichen gelaufen zu sein. Verbesserungen nach oben sind für das Team von Helge Janeck nur schwer zu realisieren, nach unten ist der TuS abgesichert. Im Hinspiel behielt Derschlag mit 34:27 klar die Oberhand. Probleme bereitete damals vor allem der 13-fache Torschütze Krysztof Wach, der in der Torschützenliste der Oberliga Mittelrhein mit insgesamt 153 Treffern aktuell auf Rang fünf platziert liegt.

Verzichten muss Trainer Ivan Majstorovic auf den Langzeitverletzten Gordon Rastuttis, bei dem ein erneuter Kreuzbandriss diagnostiziert wurde. Ob Linksaußen Michael Siebert, der sich am vergangenen Wochenende in einem Trainingsspiel gegen die HSG Siebengebirge-Thomasberg eine schmerzhafte Handverletzung zuzog, einsetzbar ist, entscheidet sich im Verlauf der Woche.

Die Mannschaft hofft wie immer auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans!

Tobias Carspecken