Wahn 2: Verdiente Niederlage bei cleveren Refrathern

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Die 2. Mannschaft des TV „Jahn“ Köln-Wahn ist im Kampf um den Kreisliga-Aufstieg ins Straucheln geraten. Eine Woche nach der Heimniederlage gegen die SG MTVD III mussten sich die Blau-Weißen auch dem Tabellenvierten HSG Refrath/Hand II geschlagen geben. Durch die knappe, aber verdiente 22:23 (11:13)-Niederlage beträgt der Vorsprung des TVW auf den ersten Nichtaufstiegsplatz bei einer mehr absolvierten Partie nur noch vier Zähler. Im Heimspiel am Samstag (17.30 Uhr, Großsporthalle) gegen den direkten Verfolger HGV Hürth-Gleuel stehen die Porzer folglich unter Zugzwang.

Der Plan von Trainer Lars Fabisch, über eine kompakte Abwehr zu Ballgewinnen und Toren über den Tempogegenstoß zu kommen, schien zunächst aufzugehen. Nach acht Minuten lagen die Gäste mit 4:1 vorne; technische Fehler verhinderten einen noch deutlicheren Vorsprung. „Das wäre in dieser frühen Phase des Spiels zwar keine Vorentscheidung gewesen, allerdings hätten wir die Partie in ein ruhigeres Fahrwasser leiten können“, musste Fabisch mitansehen, wie bei seinem Team im Anschluss nicht mehr viel zusammenlief.

Die 7:5-Führung durch Benjamin Sprengel (17.) glichen die routinierten und cleveren Refrather zunächst zum 7:7 (20.) aus, ehe sie ab dem 9:8 (22.) stets in Front lagen. Wahns Abwehr offenbarte an diesem Abend ungewohnte Schwächen: Zum einen konnte Klaus Lawrenz aus dem linken Rückraum immer wieder unbedrängt einnetzen; zum anderen bekamen die Porzer das starke Kreisläuferspiel der HSG nicht entscheidend unter Kontrolle.

Auch in der Offensive haperte es. „Bis auf wenige Ausnahmen sind wir nicht mehr ins Tempospiel gekommen und haben uns im aufgebauten Angriff gegen die kompakte Deckung der HSG schwer getan“, berichtete Fabisch, dessen Schützlinge im zweiten Durchgang zeitweise einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher rannten (14:19/45.).

In der Schlussphase überzeugte der TVW zumindest in kämpferischer Hinsicht. Die Anschlusstreffer von Benjamin Sprengel (20:21/56., Foto) und Stefan Gorr (21:22/59.) kamen jedoch zu spät. „Wir haben uns durch unsere eigenen Fehler um einen durchaus möglichen Erfolg bei einem direkten Konkurrenten gebracht“, haderte Fabisch. Es verkürzten: Benjamin Sprengel (6), Philipp Fromme (4), Gordon Rastuttis (4/2), Sammy Kingdon (2), Marc-Tuan Keller (2), Stefan Gorr (2), Martin Schulter (1) und Stefan Rückriem (1).

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