Wahn 2: Fabisch ist sprachlos und stolz

[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]

Lars Fabisch war auch Stunden nach dem 23:20 (10:8)-Erfolg beim SC Fortuna Köln III ziemlich sprachlos. „Das war einfach nur der reine Wahnsinn. Ich bin sehr zufrieden und wirklich stolz auf die gesamte Truppe“, jubelte der Trainer des TV „Jahn“ Köln-Wahn II über zwei nicht eingeplante Zähler beim bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer der Handball-Kreisliga. Mit dem dritten Saisonsieg verbesserte der Liganeuling seine Bilanz auf 9:5 Zähler und verteidigte zudem den vierten Rang.

Der „Jahn“ hatte vor Spielbeginn mit einer personellen Überraschung aufgewartet. Für den im Urlaub weilenden Benjamin Sprengel besetzte mit Christian Dobbelstein eine Leihgabe aus dem Verbandsligateam die linke Rückraumposition. Im Mittelpunkt des Geschehens stand aber zunächst Thomas Wieland, der gleich zu Beginn eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass er einen absoluten Sahnetag erwischt hatte. Wahns Schlussmann hielt alles, was irgendwie zu halten war, und brachte die routinierten Hausherren an den Rand der Verzweiflung.

Da ihm sein Gegenüber, der ehemalige Wahner Regionalligatorhüter Manfred Hoffmann, aber in nichts nachstand, entwickelte sich eine sehr torarme erste Halbzeit. „Unsere Wurfauswahl war zwar akzeptabel, allerdings ließ die Trefferquote zu wünschen übrig“, meinte Fabisch. Dennoch verloren die Porzer nicht den Mut, glichen in Unterzahl aus und gingen wenig später sogar in Führung. Ein von Kreisläufer Florian Butscheid gedankenschnell direkt verwandelter Freiwurf sicherte den 10:8-Pausenvorsprung des Außenseiters. „Wir haben in dieser Phase zunehmend an Sicherheit gewonnen“, analysierte Fabisch.

Auch im zweiten Durchgang gelang es den Wahnern, Fortunas Torjäger Eric Tiziani in Schach zu halten. Der hervorragend arbeitende Innenblock um Simon Welter und Florian Butscheid hatte den Kreisläufer gut im Griff und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Überraschungssieg. Während Thomas Wieland das eigene Gehäuse weiterhin vernagelte, wurde die Wurfausbeute im Angriff vor allem dank des starken Christian Dobbelstein immer besser. So lagen die Porzer nach der Pause größtenteils mit zwei Toren vorne. Die Schlussminuten waren nichts für schwache Nerven. „Als wir zwei Tempogegenstöße und zwei weitere freie Würfe leichtfertig vergaben, hatte ich die Befürchtung, dass sich das noch rächen könnte“, gab Fabisch zu. Doch mit unbändigem Einsatz retteten die Blau-Weißen ihre Führung verdientermaßen über die Zeit.

„Wir haben das Spiel aus einem hervorragenden Defensivverbund gewonnen. Wichtig war auch, dass wir das Tempogegenstoßspiel der Fortuna weitestgehend unterbunden haben. Wir konnten durch schnelles Umschalten einfache Tore erzielen und hatten selbst unter Zeitnot noch das nötige Quäntchen Glück“, resümierte Fabisch. Fortunas Trainer Björn Kolbe erklärte: „Wir sind an einem starken Gegner mit gutem Keeper und an der eigenen Chancenverwertung gescheitert.“ Die Tore für den „Jahn“ steuerten Christian Dobbelstein (6), Florian Butscheid (6), Samuel Kingdon (5), Simon Welter (4/1), Gordon Rastuttis (1) und Philipp Fromme (1) bei. Im Heimspiel am kommenden Samstag (16.30 Uhr, Großsporthalle) gegen den Tabellendritten, die U21 des TSV Bayer Dormagen, ist das Fabisch-Team erneut nur Außenseiter – an einem guten Tag aber sicherlich nicht völlig chancenlos.

[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“8522″ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][vc_single_image image=“9445″ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][vc_column_text]

Starke Leistungen: Christian Dobbelstein (oben) und Torwart Thomas Wieland.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]