Wahn 2: Sieg mit bitterem Beigeschmack

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Die erfreuliche Nachricht zuerst: Die 2. Mannschaft des TV „Jahn“ Köln-Wahn führt auch nach dem 4. Spieltag die Tabelle der 1. Kreisklasse ohne Verlustpunkt an. Im Topspiel bei der SG MTVD Köln III gelang zur ungewohnten Anwurfzeit am Sonntagvormittag ein hart erkämpfter 21:18 (10:9)-Sieg. Doch die Schützlinge von Trainer Lars Fabisch mussten die beiden „Big Points“ teuer bezahlen. Tim Fuhrmann, der erst zu Saisonbeginn nach langer Verletzungspause sein Comeback gefeiert hatte, schied kurz vor der Halbzeitpause mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung aus.

„Einmal mehr haben wir das Spiel in der Abwehr gewonnen. Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung abgerufen und sind sehr glücklich über den Sieg. Überschattet wurde die tolle Leistung allerdings von Tims Verletzung. Wir hoffen, dass sich seine Befürchtungen nicht bewahrheiten und wünschen ihm gute Besserung“, sagte Fabisch, der auch dem MTVD ein Lob aussprach. „Das war von beiden Seiten ein sehenswertes Spiel. Letztendlich hat sich das Team mit der größeren Routine durchgesetzt.“

Bis zur 50. Minute sahen die zahlreichen Zuschauer am Herler Ring ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als zwei Toren absetzen konnte. Benjamin Sprengel (4:3/12.), Philipp Fromme (8:7/25.) und Gordon Rastuttis (9:7/27.) sorgten für ganz leichte Vorteile für die Porzer, abschütteln ließen sich die Hausherren um ihren unermüdlichen Antreiber Mattias Dunker allerdings nicht. Nach dem Seitenwechsel der gleiche Spielfilm: Wahn legte, die SG zog nach. Über 15:14 (44.) und 17:15 (48.) für Wahn bog die Partie schließlich in ihre entscheidende Phase ein, in der sich die Gäste abgeklärter zeigten. Dittmar Bock stellte mit dem 20:16 die Weichen auf Sieg, Marcel Fromme machte zwei Minuten vor dem Ende alles klar (21:17).

„In Gordon Rastuttis hatten wir nicht nur unseren Haupttorschützen, sondern auch einen routinierten Spielgestalter, der gerade in brenzligen Situationen Verantwortung übernommen hat. Nach ihrer Einwechselung haben sich Martin Glet und der angeschlagene Marcel Fromme ein Sonderlob verdient“, sagte Fabisch. Gordon Rastuttis (7/2), Philipp Fromme (6), Marcel Fromme (3), Benjamin Sprengel (3), Martin Glet (1) und Dittmar Bock (1) stellten mit ihren Toren den vierten Sieg im vierten Spiel sicher. Der starke Saisonstart beschert dem Fabisch-Team am kommenden Samstag (17.30 Uhr) bereits das nächste Topspiel, wenn die ebenfalls noch verlustpunktfreie Reserve der HSG Refrath/Hand in der Wahner Großsporthalle gastiert.

 

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Verdiente sich nach seiner Einwechslung ein Sonderlob: Wahns dreifacher Torschütze Marcel Fromme. (Foto: Frank Nürnberger)

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