Wahn 2: Mikolai sichert die weiße Weste

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Die 2. Mannschaft des TV „Jahn“ Köln-Wahn kann sich über einen perfekten Spieltag freuen: Während die stark ersatzgeschwächte Auswahl von Trainer Lars Fabisch mit dem 28:26 (16:10) gegen die HSG Brühl/Wesseling II den siebten Sieg im siebten Spiel feierte, kamen die Konkurrenten Fortuna Köln, SG MTVD und Refrath/Hand nicht über Unentschieden hinaus. Die Wahner „Zweite“ ist damit das einzige noch verlustpunktfreie Team in der 1. Kreisklasse und geht mit der optimalen Ausbeute von 14:0 Punkten in die wohlverdiente Herbstpause.

Nach ausgeglichener Anfangsphase konnten sich die Hausherren zwischen der 15. und 30. Minute deutliche Vorteile erarbeiten. Grundlage hierfür war eine starke Torwartleistung von Thomas Wieland, der von den gegnerischen Werfern kaum zu überwinden war. Die 7:6-Führung durch Philipp Fromme (16.) wurde auf 10:7 (Martin Schulter/21.) und 12:7 (Marcel Fromme/23.) ausgebaut. „In dieser Phase haben wir den Gegner klar dominiert“, sagte Fabisch. Der bis dato lauteste Jubel brandete auf, als Marc-Tuan Keller das Feld betrat. Für den 17-Jährigen war es der erste Einsatz im Herrenbereich. Keller fügte sich nahtlos ein und erzielte mit einem wuchtigen Rückraumwurf das letzte Tor des ersten Durchgangs zur vermeintlich sicheren 16:10-Halbzeitführung.

„Der Pausenpfiff kam jedoch zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt“, sagte Fabisch hinterher. „Die zweite Halbzeit war nichts für schwache Nerven.“ Nach drei schnellen Gegentoren schmolz der Wahner Vorsprung auf 16:13 (34.) zusammen. Brühl/Wesseling, das sich nie aufgab und seine Chance auf eine Überraschung witterte, war binnen kürzester Zeit zurück im Spiel. Zwar konterte Gordon Rastuttis in Überzahl zum 20:15 (39.). Doch auch nach dem 24:19 (48.), abermals durch Rastuttis erzielt, wollte keine richtige Ruhe ins Spiel des Tabellenführers einkehren. Das Fabisch-Team agierte inzwischen hektisch und konnte aus dem personell arg dezimierten Rückraum heraus nicht mehr die nötige Durchschlagskraft entwickeln.

So musste bis zur Schlusssirene um den Sieg gebangt werden. Das 27:24 durch Philipp Fromme (58.) bedeutete immer noch nicht die Entscheidung. Brühl/Wesseling kam auf 27:26 heran, nahm den Torwart zu Gunsten eines siebten Feldspielers vom Parkett und hatte 30 Sekunden vor dem Ende bei eigenem Ballbesitz sogar die Chance zum Ausgleich. Torwart Marcel Mikolai (Foto) konnte den entscheidenden Ball von Linksaußen jedoch parieren, reagierte gedankenschnell und traf mit einem Wurf über das gesamte Spielfeld hinweg ins verwaiste Gästegehäuse zum erlösenden 28:26.

Ein Sonderlob verdiente sich Marc-Tuan Keller. „Er hat nicht nur als Torschütze, sondern auch als Vorbereiter mit dem Blick für den freien Mann überzeugt“, meinte Fabisch. Neben Keller (2) konnten sich Philipp Fromme (7), Marcel Fromme (7/3), Gordon Rastuttis (6/2), Dennis Birkelbach (2), Sven Schumacher (1), Martin Schulter (1), Stefan Rückriem (1) und Schlussmann Marcel Mikolai (1) in die Torschützenliste eintragen. „Die Herbstpause kommt genau zur rechten Zeit, denn schließlich haben wir die letzten beiden Spiele mit einer recht dünnen Personaldecke bestreiten müssen“, sagte Fabisch, dessen Team erst am 9. November (17 Uhr) beim HGV Hürth-Gleuel II wieder gefordert ist.

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