Wahn 2: Es fehlte der letzte Biss

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Lars Fabisch war mächtig angefressen. „Im Gegensatz zu uns hat man den Bocklemündern den unbedingten Siegeswillen von der ersten Minute an angemerkt. Der Gegner war schlichtweg galliger und wollte den Sieg mehr als wir“, sagte der Trainer des Handball-Kreisligisten TV „Jahn“ Köln-Wahn II nach der 27:29 (13:16)-Niederlage bei der abstiegsbedrohten Zweitvertretung des HSV Bocklemünd.

Nur in der Anfangsphase konnten sich die Porzer Vorteile erarbeiten und mit 3:1 (Jonas Kautenburger, 7.) und 6:5 (Samuel Kingdon, 15.) in Führung gehen. „Danach wurde uns unsere Schlafmützigkeit zum Verhängnis“, ärgerte sich Fabisch. Wahns Trainer zeigte zwar Verständnis dafür, dass seine personell geschwächte Mannschaft – unter anderem fehlte Abwehrchef und Torjäger Benjamin Sprengel – spielerische Defizite und Abstimmungsprobleme in der Defensive offenbarte. „Dass wir dann aber nicht dazu bereit waren, diese Mängel durch absoluten Kampfgeist auszubügeln, kann ich nur schwer nachvollziehen“, sagte Fabisch.

Folgerichtig übernahm der HSV die Kontrolle über die Partie und lag beim 15:11 (27.) und 22:18 (45.) jeweils mit vier Toren vorne. Trotzdem wurde es noch einmal richtig spannend. Florian Butscheid (22:23, 50.) und Jonas Kautenburger (27:28, 59.) schafften den Anschluss, doch der Ausgleich wollte den Gästen nicht mehr gelingen. „Das hätte den Spielverlauf aber auch völlig auf den Kopf gestellt“, meinte Fabisch, dessen Team mit keinem der drei angewandten Abwehrsysteme echten Zugriff auf den quirligen Gegner bekam.

Durch den gleichzeitigen Sieg des TSV Bayer Dormagen III haben Wahns Kreisliga-Handballer den Gewinn der Vize-Meisterschaft nun nicht mehr in der eigenen Hand. Nur bei einem Sieg am letzten Spieltag bei Schlusslicht TuS Rheindorf II (19. April, 14 Uhr) und einer gleichzeitigen Dormagener Niederlage bei Meister HSG Refrath/Hand würde das Fabisch-Team die Saison doch noch als Tabellenzweiter beenden. Die Wahner Tore in Bocklemünd erzielten Florian Butscheid (6), Samuel Kingdon (6), Gordon Rastuttis (6/2) Philipp Fromme (5) und Jonas Kautenburger (4)

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