Wahn 2: Das nächste Ausrufezeichen

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Über zwei weitere nicht eingeplante Punkte dürfen sich die Kreisliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn II freuen. Eine Woche nach dem Überraschungssieg beim SC Fortuna Köln III brachte das Team von Trainer Lars Fabisch mit der U21 des TSV Bayer Dormagen erneut einen Meisterschaftskandidaten zu Fall. Nach dem verdienten, wenn auch zu hoch ausgefallenen 29:23 (10:12)-Heimsieg war Fabisch von der Vorstellung seiner Schützlinge erneut begeistert: „Mir war bewusst, dass wir nur mit weniger als 30 Gegentoren eine Chance haben würden. Dass es uns schlussendlich gelungen ist, nur 23 Treffer zu kassieren, ist Zeugnis für unsere hervorragende Leistung.“

Der wohl wichtigste Mosaikstein auf dem Weg zu diesem Erfolg war das hervorragende Rückzugsverhalten der Wahner, die das gefürchtete Tempogegenstoßspiel der wieselflinken Gäste durch schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr konsequent unterbinden konnten. „Wir haben Dormagen kaum Möglichkeiten für einfache Tore gegeben“, lobte Fabisch den disziplinierten Auftritt der Hausherren. Gegen die körperlich überlegene 6:0-Formation des „Jahn“ mit dem abermals starken Thomas Wieland als Rückhalt im Tor tat sich der Bayer-Nachwuchs mit zunehmender Spielzeit immer schwerer. So verloren die Porzer auch nach einem 3:6-Rückstand (13.) nie den Mut und blieben zur Pause (10:12) dran.

In der zweiten Halbzeit legten die Blau-Weißen los wie die Feuerwehr. In Unterzahl glichen Florian Butscheid und Gordon Rastuttis zum 12:12 (32.) aus. Dormagen legte noch einmal auf drei Tore vor (16:13/35.), schaffte es aber nicht, sich vorentscheidend abzusetzen. Mit unbändigem Willen machte das Fabisch-Team auch diesen Rückstand wett und lag nur drei Minuten später beim 16:16 durch den guten Sammy Kingdon schon wieder gleichauf. „Das hat bei uns zusätzliche Motivation freigesetzt. Fortan wurde jede gelungene Aktion frenetisch gefeiert“, meinte Fabisch, dessen Schützlinge sich nun in einen wahren Rausch spielten und die etwa 80 Zuschauer begeisterten.

Christian Dobbelstein sorgte mit dem 19:18 (43.) für die erste Führung des TVW, der sich auch von der offensiven 4:2-Deckungsformation des Gegners nicht einschüchtern ließ. Die Freiräume nutzte der Aufsteiger zum 20:19 (46.) und 21:20 (49.). Die Entscheidung fiel schließlich zwischen der 50. und 54. Minute, in denen Butscheid, Dobbelstein, Rastuttis und Kingdon mit einem 4:0-Lauf für die erste Vier-Tore-Führung (25:21) in dieser Partie sorgten.

Dormagen setzte mit einer offenen Manndeckung alles auf eine Karte, musste aber schnell feststellen, dass eine Wende gegen eiskalte Wahner nicht mehr möglich war. „Dieser Sieg war ein weiteres echtes Ausrufezeichen. Es war beeindruckend, wie abgezockt die komplette Mannschaft gespielt hat“, erklärte Fabisch. Zur Belohnung schoben sich seine als echtes Team auftretenden Schützlinge in der Tabelle an Dormagen vorbei auf Rang drei – eine fabelhafte Zwischenbilanz für den Liganeuling.

Die Tore zum vierten Saisonsieg steuerten Gordon Rastuttis (9/7), Christian Dobbelstein (7), Florian Butscheid (5), Sammy Kingdon (4), Philipp Fromme (3) und Fabian Staszyk (1) bei. Am kommenden Samstag (15. November, 20 Uhr) ist der „Jahn“ bei der HSG Brühl/Wesseling zu Gast und steht dort vor einer schweren, in der aktuellen Form aber sicherlich nicht unlösbaren Aufgabe.

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Die pure Freude: Trainer Lars Fabisch.

Weitere Bilder vom Spiel findet ihr hier: https://www.flickr.com/photos/franky1st/sets/72157648815791257/

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