Wahn 1: Zu Gast an einem geschichtsträchtigen Ort

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An einem geschichtsträchtigen Ort tragen die Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn ihr nächstes Oberligaspiel aus. In der altehrwürdigen Eugen-Haas-Halle an der Moltkestraße, in der der verlustpunktfreie Spitzenreiter an Totensonntag (17 Uhr) auf den Tabellenzehnten TV Strombach trifft, schrieb der VfL Gummersbach einst deutsche Sportgeschichte und gewann zwölf Meisterschaften, in den 1970er-Jahren sogar vier Mal hintereinander.

Seitdem die Bundesliga-Profis des VfL ihre Heimspiele in der 2013 fertiggestellten Schwalbe-Arena austragen, dient die 2.100 Zuschauer fassende Eugen-Haas-Halle örtlichen Amateurklubs wie dem TV Strombach als Austragungsort von Handballspielen. Die Mannschaft von Keno Knittel und Jan-Heiner Lück freut sich aber auch aus einem anderen Grund auf ihr Gastspiel in Gummersbach. „Wir wollen unser Punktekonto unbedingt auf 20:0 Zähler ausbauen, wissen aber auch, dass der TV Strombach alles dafür tun wird, um seine Negativserie zu stoppen“, skizziert Jan-Heiner Lück die Ausgangslage.

Obwohl der TVS um den ehemaligen Wahner Linkshänder Dominik Heimes nach hervorragendem Saisonstart (7:1 Punkte) derzeit eine Talsohle durchschreitet und seit fünf Spielen auf den nächsten Sieg wartet, ist man sich beim „Jahn“ um die Schwere der Aufgabe bewusst. Keno Knittel und Jan-Heiner Lück erwarten am Sonntag einen hochmotivierten Kontrahenten, der nach seiner jüngsten 25:32-Heimniederlage gegen die HSG Siebengebirge-Thomasberg um Wiedergutmachung bemüht sein wird und im Kampf um den Einzug in die Nordrheinliga unter erhöhtem Zugzwang steht.

Zudem haben die Oberberger personell einiges zu bieten. „Strombach verfügt mit Marek Wrobel und Marvin Blech über zwei starke Torhüter, vor denen eine robuste Deckung steht. Auch im Angriff besitzt die Mannschaft eine gute Qualität“, weiß Jan-Heiner Lück. Denker und Lenker im Angriffsspiel des TVS ist „Königstransfer“ Lars Jäckel, der beim VfL Gummersbach II sowie beim Leichlinger TV Drittliga-Erfahrung sammelte. Jäckel setzt seine Mitspieler – wie etwa Joscha Jäger und Frederic Burmeister – immer wieder geschickt in Szene und strahlt auch selbst enorme Torgefahr aus: Mit 67 Treffern führt der Spielmacher die Oberliga-Torschützenliste vor Davidson Idahosa (TuS Derschlag), Carsten Jacobs (BTB Aachen) und Thomas Onnebrink (TSV Bonn rrh., alle 63 Tore) an.

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Christian Gerwe (beim Wurf) beim letzten Wahner Gastspiel in der Eugen-Haas-Halle im November 2013.

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