Wahn 1: Start ins zweite Regionalligajahr

Ein „Handball-Marathon“ zum Auftakt: Mit einer großen Saisoneröffnung startet der TV „Jahn“ Köln-Wahn am Sonntag, 10. September, in die neue Spielzeit. Höhepunkt der ganztägigen sportlichen Feierlichkeiten in der Großsporthalle des Schulzentrums an der Albert-Schweitzer-Straße in Wahn ist das erste Meisterschaftsspiel des Regionalligateams, das um 17 Uhr gegen die TSV Bonn rrh. um die ersten Saisonzähler kämpft.

Die Mannschaft des Trainergespanns Keno Knittel/Hanjo Neeb ist in großen Teilen zusammengeblieben. Neu im Aufgebot stehen die Rückraumspieler Alexander Senden (21 Jahre, Weidener TV) und Manuel Surlemont (23, SC Fortuna Köln), das auf Rückraum-Mitte und Linksaußen beheimatete Eigengewächs Jan Lange (19) sowie die Linkshänder Frederic Rus (20, 1. FC Köln) und Sebastian Ruhs (31, Westfalia Kinderhaus). Sie sollen die Abgänge von Alexander Busche, Lukas Haertler, Patrick Schnitzler (alle Ziel unbekannt) und Axel Sierau, der künftig das Gehäuse des Oberligisten TuS Derschlag hüten wird, zumindest abfedern und zur Erreichung des Saisonziels beitragen.

Dieses lautet, sich in der Regionalliga zu etablieren. „Wenn wir frei von Verletzungssorgen bleiben, dürfte erneut ein Platz in der oberen Tabellenhälfte möglich sein“, schätzen Knittel und Neeb. Eine Wiederholung des hervorragenden dritten Tabellenplatzes aus dem Regionalliga-Premierenjahr erscheint als schwer umsetzbar. Mit den Drittliga-Absteigern SG Langenfeld und SG Ratingen, die wohl den sofortigen Wiederaufstieg anstreben, sowie den starken Oberliga-Meistern HSG Siebengebirge und DJK Adler Königshof hat die Regionalliga nochmals an Qualität zugelegt. Durch die Aufstockung auf 15 Mannschaften steht eine noch intensivere Spielzeit bevor. Wer in dieser weitestgehend ausgeglichenen Liga den sicheren Klassenerhalt anstrebt, muss künftig nicht mehr nur zwei, sondern gleich vier Vereine hinter sich lassen – ein Hauen und Stechen ist vorprogrammiert.

Gleich zum Saisonauftakt steht den Blau-Weißen ein echter Gratmesser bevor. Mit der TSV Bonn rrh. kommt der letztjährige Tabellenvierte nach Wahn. Da der Kader um Toptorjäger Thomas Onnebrink erneut nur punktuell verändert wurde, kann der ehrgeizige Trainer David Röhrig auf eine eingespielte Einheit zurückgreifen, die sich insbesondere durch Zusammenhalt, personelle Kontinuität und taktische Disziplin auszeichnet. Die beiden knappen und umkämpften Duelle zwischen Wahn und Bonn in der abgelaufenen Spielzeit, die der TVW jeweils im Schlussspurt für sich entscheiden konnte, versprechen ein erneut spannendes Kräftemessen.

Vor dem Regionalligateam präsentieren sich die 3. Herren-Mannschaft des „Jahn“ (11 Uhr, gegen den RSV Rath/Heumar), das neugegründete Damenteam (13 Uhr, gegen den TV Flittard) sowie die 2. Herren-Mannschaft (15 Uhr, gegen den TV Wahlscheid) in Freundschaftsspielen den Wahner Anhängern. Ein Catering sorgt den gesamten Tag über für eine ausreichende Verpflegung der Zuschauer.