Wahn 1: Standortbestimmung in der Südstadt

[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]

Die Handballfans in Köln bekommen am letzten Spieltag vor der Herbstpause einen echten Leckerbissen geboten. Am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle am Südstadion, Vorgebirgsstraße) empfängt der SC Fortuna den TV „Jahn“ Wahn zum Kölner Stadtderby in der Verbandsliga. Obwohl die Porzer als ungeschlagener Tabellenführer in die Südstadt reisen, sieht Trainer Keno Knittel seine Mannschaft in der Rolle des Außenseiters. „Wir wollen die Fortuna so lange wie möglich ärgern und sehen, ob sie dann nervös wird.“

Die Südstädter stehen nach zwei frühen Niederlagen – welche allerdings auch ihrem schweren Auftaktprogramm geschuldet sind – bereits gehörig unter Zugzwang. Einen weiteren Patzer kann sich die Fortuna erst einmal nicht erlauben, will sie ihr großes Ziel – den Aufstieg in die Oberliga – nicht aus den Augen verlieren. Dementsprechend hochmotiviert und engagiert werden die Hausherren zur Sache gehen. Zwar muss die Mannschaft von Bernd Schellenbach auf ihren namhaftesten Sommerneuzugang, den ehemaligen kroatischen Erstligaspieler Marin Varvodic, verzichten. Mit dem wurfgewaltigen Nico Schmidt, der vom Oberligisten TuS 82 Opladen ans Vorgebirgstor gewechselt ist, fand Schellenbach aber umgehend adäquaten Ersatz.

„Fortuna Köln hat eine sehr stark besetzte und laufstarke Mannschaft, die ein hohes Tempo geht und über eine robuste Abwehr mit guten Torhütern verfügt. All das beschreibt die Schwere der Aufgabe, die uns erwartet“, meint Knittel, dessen Akteure mit drei Siegen und einem Unentschieden im Rücken aber völlig befreit aufspielen können. Gelingt es ihnen, auch bei der Fortuna etwas Zählbares mitzunehmen, wäre dies das i-Tüpfelchen auf den schon jetzt gelungenen Saisonstart.

Erstmals wieder zum Wahner Aufgebot wird Gerrit Kolbe gehören. Der Torhüter ist zu Wochenbeginn von seiner halbjährigen Weltreise zurückgekehrt, trainierte am Dienstag und Donnerstag mit der Mannschaft und wird am Samstag gemeinsam mit Oliver Kierdorf das Gespann zwischen den Pfosten bilden. Personell können die Porzer daher aus dem Vollen schöpfen.

[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“9511″ img_link_target=“_self“ img_size=“full“][vc_column_text]

Im Anflug aufs gegnerische Tor: Wahns Spielmacher Lars Branding.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]