Wahn 1: Punkteteilung nach einem umkämpften Duell

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Die Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn haben am elften Oberliga-Spieltag ihren ersten Punktverlust hinnehmen müssen. Das 25:25 (11:11)-Unentschieden bei der HSG Siebengebirge-Thomasberg reichte dem Tabellenführer aber aus, um seinen Zwei-Punkte-Vorsprung auf Verfolger TuS 82 Opladen zu behaupten. „Während unsere Deckung erneut gut stand, haben wir vorne zu hektisch agiert und zu früh die Abschlüsse gesucht“, fiel das Fazit der Wahner Trainer Keno Knittel und Jan-Heiner Lück gemischt aus.

Dass ihre Mannschaft auf enorme Gegenwehr treffen würde, wurde bereits in der Anfangsphase deutlich. Nach nicht einmal fünf Minuten hatte die beherzt zupackende HSG-Abwehr bereits drei Verwarnungen kassiert. Einen ersten Rückschlag erlitten die Siebengebirgler in der 10. Minute, als Oliver Schulz nach einem Foul an Jonas Bergerhoff glatt Rot sah. Kapitel daraus schlagen konnten die Wahner nicht. Sie legten zum 4:3 (11.), 6:5 (15.), 9:8 (22.) und 11:9 (26.) vor, agierten insgesamt aber nicht mit der spielerischen Leichtigkeit der Vorwochen und ein ums andere Mal auch ohne die nötige Übersicht.

Auch nach dem Seitenwechsel lebte die Partie vor allem von ihrer Spannung und Intensität. Der nun deutlich verbesserte Christian Dobbelstein (13:12, 33.) sowie Jörn Klinnert  (17:15, 41.) und Lars Branding (19:17, 44.) brachten Wahn in Führung; abschütteln ließen sich die bissigen Siebengebirgler jedoch weiterhin nicht. Durch sehenswerte Rückraumtreffer des starken Willi Meiling blieb die HSG auf den Fersen. Als der Tabellenführer erstmals seit der 19. Minute (7:8) wieder in Rückstand geriet (19:20, 47.), drohte die immer ruppiger werdende Partie zu Gunsten der Hausherren zu kippen. Siebengebirge bekam Oberwasser und ging mehrfach in Front, schwächte sich durch zwei weitere glatte Rote Karten für Willi Meiling (52.) und Tim Schlösser (56.) aber selbst. Auf der Gegenseite wurde Alexander Busche vorzeitig des Feldes verwiesen (54.).

Lars Branding (22:22, 54.) und Christoph Gelbke (23:23/57., 24:24/58.) läuteten mit ihren Ausgleichstreffern dramatische Schlussminuten ein, in denen Loic Beckers die HSG 35 Sekunden vor Schluss mit 25:24 in Führung warf – die einheimischen Fans unter den 250 Zuschauern auf dem Oberpleiser Sonnenhügel waren aus dem Häuschen. Keno Knittel und Jan-Heiner Lück trommelten ihre Spieler zu einer Auszeit zusammen, um den letzten Spielzug der Partie zu besprechen. Die Maßnahme fruchtete: Weil Kreisläufer Christian Gerwe nur auf Kosten eines Foulspiels gestoppt werden konnte, bekam der „Jahn“ drei Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter zugesprochen, den Christoph Gelbke unter dem Jubel der Wahner Anhänger nervenstark zum 25:25-Endstand verwandelte.

„Es war eine emotionale und umkämpfte Partie, die mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete. Wir waren heute spielerisch nicht bei 100 Prozent, dafür hat die Mannschaft vorbildlich gekämpft“, resümierten Keno Knittel und Jan-Heiner Lück. Die Tore für den TV „Jahn“ Köln-Wahn, dem am kommenden Samstag, 5. Dezember (18.30 Uhr, Stresemannstraße in Finkenberg), im letzten Heimspiel des Kalenderjahres gegen den Tabellendritten Pulheimer SC eine weitere extrem harte Aufgabe bevor steht, erzielten Christoph Gelbke (9/6), Lars Branding (5), Christian Dobbelstein (4), Jonas Bergerhoff (2), Christian Gerwe (2), Jörn Klinnert (2/2) und Lukas Haertler (1).

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