Wahn 1: Nur als Außenseiter nach Strombach

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In der altehrwürdigen Eugen-Haas-Halle in Gummersbach treffen die Verbandsliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn am Samstagabend (20 Uhr) auf den TV Strombach. Jahrzehntelang trug der VfL Gummersbach seine Bundesliga- und Europapokalspiele in der damals noch 2.100 Zuschauer fassenden Halle an der Moltkestraße aus, ehe er im Sommer in die neu errichtete Schwalbe-Arena umzog. Seitdem wird die Eugen-Haas-Halle vor allem vom TV Strombach genutzt.

Und das mit ehrgeizigen Zielen: Die Mannschaft des neuen Trainers Maik Thiele (zuvor VfL Gummersbach U23) will mit aller Macht in die Oberliga aufsteigen. Dafür haben sich die Oberberger im Sommer mit zahlreichen Hochkarätern verstärkt: Marek Wrobel stand in der vergangenen Spielzeit noch in der Zweiten Liga in Polen zwischen den Pfosten; Frederic Burmeister (SG Schalksmühle-Halver), der ehemalige Wahner Dominik Heimes (TuS Derschlag), Philip Schmitz (HC Biel) und Sebastian Raymund (VfL Gummersbach U23) verfügen allesamt über Drittligaerfahrung. Mit Peter Voiss (HSG Marienheide/Müllenbach) konnte der TVS zudem einen hervorragenden Spielmacher verpflichten.

Angesichts dieser hohen individuellen Klasse überrascht es doch sehr, dass die Oberberger nach zehn Spielen bereits sieben Minuspunkte auf dem Konto haben und in den Duellen gegen direkte Aufstiegskonkurrenten (SG MTVD, Fortuna Köln und Bonn) jeweils deutlich unterlagen. Deshalb gibt sich Thiele vor dem Heimspiel gegen den TV Wahn gegenüber „Oberberg aktuell“ auch eher zurückhaltend: „Eigentlich sind wir in der Favoritenrolle, aber bei meiner Mannschaft weiß man leider nie. Ich kann uns immer noch nicht richtig einschätzen. Wir sind eine echte Wundertüte.“

Einer Wundertüte kamen auch die bisherigen Auftritte der Mannschaft von Stefan Filip (Foto) gleich. Den drei deutlichen Auftaktsiegen über Leichlingen, Königsdorf und Bocklemünd folgten unnötige Niederlagen gegen Oberwiehl, Opladen und Aachen. Neues Selbstvertrauen tankten die Porzer am vergangenen Wochenende durch den locker herausgespielten 30:16-Kantersieg über Rheinbach, der die Zwischenbilanz auf 9:9 Zähler verbesserte. In der Tabelle macht das Platz sieben – eine solide Ausgangsposition vor den vier noch ausstehenden schweren Hinrundenspielen, die die Blau-Weißen ausschließlich gegen Spitzenteams bestreiten müssen.

„Wir können in Strombach befreit aufspielen, da wir in erster Linie gegen andere Mannschaften punkten müssen, um unser Saisonziel zu erreichen. Dennoch wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen. Der Druck liegt beim Gegner, der dieses Spiel gewinnen muss, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten“, fühlt sich Abteilungsleiter Bernd Liberka in der Rolle des Außenseiters wohl.

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