Wahn 1: Nach sieben Jahren zurück in der Oberliga

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Der TV „Jahn“ Köln-Wahn ist nach siebenjähriger Abstinenz zurück in der Handball-Oberliga. Mit einem 30:22 (17:14)-Erfolg beim HSV Bocklemünd machte die Mannschaft von Keno Knittel und Jan-Heiner Lück am vorletzten Spieltag der Verbandsliga den vielumjubelten Aufstieg in die höchste Spielklasse auf Verbandsebene perfekt.

„Wir hatten die Partie ab der 20. Minute gut im Griff“, kommentierte Jan-Heiner Lück das vor allem in der zweiten Halbzeit recht einseitige Stadtderby. Allerdings war seine Mannschaft nur sehr schwer in die Gänge gekommen. Im Angriff schlossen die Porzer unpräzise ab und ließen in der Defensive den nötigen Biss vermissen. Folgerichtig war der HSV zunächst das bessere Team, das zum 3:0 (4.) und 6:2 (7.) vorlegte.

Danach steigerte sich der Favorit und wendete die Partie mit einem 5:0-Lauf zur 7:6-Führung durch Michael Siebert (15.). Der HSV glich im Endspurt des ersten Durchgangs noch einmal zum 11:11 aus, rannte danach aber durchweg einem Rückstand hinterher. Das lag vor allem an der nun deutlich verbesserten Abwehrarbeit des „Jahn“, der nach dem Seitenwechsel auch dank des starken Oliver Kierdorf zwölf Minuten lang ohne Gegentor blieb.

In dieser Phase setzte sich der Tabellenzweite entscheidend ab. Nach dem 22:14 durch den starken Michael Duttle (41.) konnten die Feierlichkeiten bei den rund 100 mitgereisten Wahner Anhängern langsam beginnen. Über 23:18 (45.), 25:19 (50.) und 28:22 (55.) brachte der TVW den 20. Sieg im 25. Meisterschaftsspiel sicher nach Hause.

Nach der Schlusssirene feierten Wahns Spieler den zweiten Aufstieg binnen drei Jahren mit Sekt- und Bierduschen, vor denen auch das Trainergespann nicht sicher war. Anschließend ging es weiter in die Kölner City, in der die Nacht zum Tag gemacht wurde. „Wir sind glücklich und stolz, für unsere harte Arbeit und unsere Ausdauer, auch in sportlich schwierigeren Zeiten nie aufgegeben zu haben, nun mit dem Aufstieg in die Oberliga belohnt worden zu sein“, freute sich Abteilungsleiter Bernd Liberka.

Der Sprung in die vierthöchste Spielklasse in Deutschland hatte sich seit einigen Wochen immer mehr abgezeichnet. Seit dem  ersten Spieltag hatte der TV Wahn einen der beiden Aufstiegsplätze belegt, der Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz betrug zwischenzeitlich komfortable acht Punkte. Trotz einiger Verletzungssorgen in der Rückrunde geriet der Aufstieg nie ernsthaft in Gefahr.

„Nach intensiver Saisonvorbereitung war uns bewusst, dass es diese Saison bei konzentrierter Arbeit und geringem Verletzungsstand hoch hinaus gehen kann“, sagte Keno Knittel rückblickend. „Das Team hat die Neuzugänge schnell integriert und kam erst nach Karneval durch eine Grippewelle und zahlreiche Verletzungen vorübergehend aus dem Tritt. Jetzt freuen wir uns alle auf die kommende Oberliga-Saison.“

Der Aufstieg der 1. Mannschaft krönt eine außerordentlich erfolgreiche Saison der gesamten Handball-Abteilung des TV Wahn. Vor wenigen Wochen hatte die B-Jugend erstmals in der 106-jährigen Vereinsgeschichte die Mittelrheinmeisterschaft gewonnen. Zudem kann die 2. Herren-Mannschaft gleich in ihrem ersten Jahr in der Kreisliga noch Vize-Meister werden.

Die Wahner Tore in Bocklemünd erzielten Michael Duttle (9), Christopher Busche (7), Michael Siebert (3), Alexander Busche (3), Grischa Arndt (2), Jörn Klinnert (2/1), Christian Gerwe (2/2), Christian Dobbelstein (1) und Benjamin Jäger (1/1). Am letzten Spieltag (18. April) muss der frischgebackene Oberliga-Aufsteiger erneut auswärts antreten. Anwurf beim TuS 82 Opladen II ist um 17.30 Uhr.

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