Wahn 1: Lokalderby am Herler Ring

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Der vierte Oberliga-Spieltag serviert den Handballfans auf der „Schäl Sick“ einen echten Höhepunkt. Der MTV Köln empfängt am Sonntag, 27. September (15.15 Uhr), in der Sporthalle am Herler Ring in Buchheim den TV „Jahn“ Köln-Wahn zum rechtsrheinischen Stadtderby. Beide Vereine fiebern dieser prestigeträchtigen Partie mit großer Vorfreude entgegen, boten die Duelle in der Vergangenheit doch stets eine faszinierende Mischung aus Spannung, Intensität und Stimmung.

Im Vorjahr pilgerten insgesamt rund 1.000 Zuschauer zu den beiden Lokalderbys, um die zwei besten Mannschaften der Verbandsliga-Saison 2014/15 im direkten Vergleich zu sehen. Im Hinspiel am Herler Ring behielten Wahns Handballer durch einen Treffer von Jörn Klinnert Sekunden vor Schluss hauchdünn mit 27:26 die Oberhand; Revanche gelang dem MTV durch einen 27:21-Rückspielerfolg in der Großsporthalle. Am Ende stiegen beide Klubs souverän auf – der MTV als Meister, Wahn als direkter Verfolger – und messen sich in dieser Spielzeit eine Etage höher in der Oberliga.

Beide Teams kamen auch dort gut aus den Startlöchern. Der MTV punktete gegen die HSG Niederpleis/Sankt Augustin (32:19) und den TSV Bonn rrh. (16:15) doppelt, kassierte beim jüngsten 23:26 beim TV Strombach aber die erste Saisonniederlage. Die Mannschaft von Trainer Karsten Bohmann-Hesse verfügt in der eigenen Defensive mit Christian Werner über einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten sowie über eine körperlich extrem robuste Deckungsreihe, die auch in der Oberliga bislang nur schwer auszuhebeln ist. Im Angriff sorgen vor allem das wurfgewaltige MTV-Eigengewächs Marian Dahlke sowie Joscha Rinke, Michel Kalisch und Linkshänder Torben Pieper für Gefahr.

Einen sogar noch besseren Auftakt erwischten die Wahner, die auch dank ihres ausgeglichen besetzten Kaders gegen den TuS Derschlag (32:25), den TSV Bayer Dormagen II (28:19) und die HSG Rheinbach-Wormersdorf (25:23) jeweils die Oberhand behielten  und mit der makellosen Bilanz von 6:0 Punkten auf Platz zwei rangieren. „Wir haben einen tollen Start hingelegt und werden auch gegen den MTV Köln versuchen, zwei Punkte zu holen“, sagen die Wahner Trainer Keno Knittel und Jan-Heiner Lück, die sich der Schwere dieser Aufgabe aber vollauf bewusst sind. Schließlich haben Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Im Lager der Porzer rechnet man deshalb wie in den Vorjahren mit einem Duell auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform ausschlaggebend sein dürfte. „Wir erwarten ein hart umkämpftes und emotionales Duell vor mehreren Hundert Zuschauern und einer aufgeheizten Kulisse. In dieser Atmosphäre gilt es für uns, einen kühlen Kopf zu bewahren“, meinen Keno Knittel und Jan-Heiner Lück Lück, die am Sonntag auch auf den „achten Mann“ – lautstarke und zahlreiche Wahner Anhänger – setzen.

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Jörn Klinnert entschied im Vorjahr das Hinspiel am Herler Ring zu Gunsten von Wahn.

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