Wahn 1: Leidenschaftlicher Kampf bleibt unbelohnt

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Zum ersten Mal in dieser Oberliga-Saison durchlaufen die Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn eine Talsohle. Nach dem BTB Aachen und dem TuS 82 Opladen mussten sich die Schützlinge von Trainer Keno Knittel auch dem Weidener TV geschlagen geben, bei dem sie trotz einer leidenschaftlichen Darbietung letztlich zu deutlich mit 25:30 (12:13) unterlagen. „Vom Einsatz her kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Leider haben wir in der entscheidenden Phase den Faden verloren“, meinte Knittel.

Zu Beginn hatte es gar nicht gut ausgesehen um die Wahner, die zwar durch Christoph Gelbke und Gregor Pohl zum 2:0 (5.) vorlegten, anschließend aber gleich viermal von der Siebenmeterlinie an Routinier Marcel Leclaire scheiterten. Weiden nutzte die Nervenschwäche des TVW und zog mit einem 7:0-Lauf auf 7:2 davon (14.). Erst in der 15. Minute gelang Alexander Busche das erste Feldtor für den „Jahn“. Doch das hatte ganz offenbar befreiende Wirkung: Wahn fand offensiv danach immer besser zu seinem Spiel und verkürzte durch Michael Siebert, Gregor Pohl und Christoph Gelbke auf 10:9 (24.).

Die über 200 Zuschauer in der stimmungsvollen Sporthalle an der Parkstraße bekamen nun einen offenen Schlagabtausch zu sehen, bei dem Jonas Bergerhoff der 12:12-Ausgleich für den leidenschaftlich kämpfenden Tabellenzweiten gelang (29.). Nach Wiederbeginn verbuchten die Blau-Weißen über weite Strecken sogar Vorteile; auch weil sie in Jörn Klinnert (5/5) inzwischen einen sicheren Strafwurfschützen ausgemacht hatten und in der Deckung wesentlich besser standen. Jonas Bergerhoffs Führungstor zum 16:15 (38.) bauten Alexander Busche (19:16, 42.) und Jörn Klinnert (23:20, 48.) auf drei Tore Differenz aus.

Eine Auszeit, in der Weidens Trainer Stephan Debye seiner Mannschaft eine offensivere Abwehr verordnete, brachte den „Jahn“ in der Schlussphase aus dem Konzept. „Wir konnten uns danach kaum noch klare Torchancen herausspielen und mussten auch den fehlenden personellen Alternativen Tribut zollen“, sagte Keno Knittel, der auf Christian Gerwe, Lukas Haertler und Christian Dobbelstein hatte verzichten müssen. Weiden glich zum 23:23 (51.) aus und setzte sich ab dem 25:24 (55.) entscheidend ab. So waren die Tore von Alexander Busche (6), Gregor Pohl (6/1), Jörn Klinnert (5/5), Michael Siebert (2), Lars Branding (2), Jonas Bergerhoff (2) und Christoph Gelbke (2/1) unter dem Strich zu wenig.

Um beim angepeilten Einzug in die Regionalliga Nordrhein von der Abstiegskonstellation in der Dritten Liga unabhängig zu sein, sollten Wahns Handballer alsbald wieder ans Punkten kommen. Im anstehenden Heimspiel gegen die HSG Niederpleis/Sankt Augustin (5. März, 18.30 Uhr, Sporthalle an der Stresemannstraße in Porz-Finkenberg) gilt es für sie, den Bock umzustoßen.

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