Wahn 1: Knittel lobt „großartige Deckungsleistung“

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Nur haarscharf sind die Oberliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn an ihrem 14. Saisonsieg vorbeigeschrammt. Beim 22:22 (11:9) bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf kassierte der ungeschlagene Tabellenführer den Ausgleich erst in allerletzter Sekunde. Keno Knittel, der nach dem Abschied von Jan-Heiner Lück erstmals alleinverantwortlich an der Wahner Seitenlinie stand, sprach von einer leistungsgerechten Punkteteilung: „Wir haben eine großartige 6:0-Deckung auf die Platte gestellt, in den Schlussminuten aber die nötige Ruhe und Übersicht verloren. Rheinbach hat sich nie aufgegeben, auch mit dem Rücken zur Wand sehr diszipliniert gespielt und sich das Remis daher verdient.“

In einer von zwei körperlich robusten Defensivreihen geprägten Partie gingen die Wahner in der 14. Minute durch Gregor Pohl erstmals in Führung (7:6). Pohl war es auch, der per Siebenmeter den Vorsprung des TVW auf 9:6 (19.) ausbaute. Obwohl sich der einmal mehr herausragende Oliver Kierdorf im Gehäuse des „Jahn“ von Minute zu Minute steigerte, ließ sich die HSG nicht abschütteln und verkürzte auf 8:9 (23.) und 9:10 (25.), ehe Lars Branding den Halbzeitstand herstellte. Pech für die Wahner, dass Pohl mit der Pausensirene per direktem Freiwurf an der Unterkante der Rheinbacher Latte scheiterte – Leon Thürnau im Tor der HSG wäre chancenlos gewesen.

Im zweiten Durchgang lieferten sich beide Teams ein unverändert mitreißendes Duell. Die 14:11-Führung des Spitzenreiters durch Christoph Gelbke beantwortete die HSG mit einem 3:0-Lauf zum 14:14 (40.). Danach schien die Partie zu Gunsten der Kölner zu kippen, die den gebundenen Angriff des Gegners inzwischen sehr gut kontrollierten und in der Offensive vermehrt durch Lukas Haertler erfolgreich zum Abschluss kamen. So setzte sich der „Jahn“ über 16:14 (43.) und 18:15 (49.) auf 20:15 (51.) ab. HSG-Coach Dietmar Schwolow wechselte daraufhin im Angriff einen siebten Feldspieler zu Gunsten des Torhüters ein, und seine Schützlinge spielten die folgenden Überzahlsituationen inbesondere über Linksaußen Timm Schwolow hervorragend aus.

Beim 18:20 (55.) war der Tabellenfünfte samt seiner 350 enthusiastischen Fans wieder zurück im Spiel. Caleb Duczak ließ den TVW kurzzeitig durchatmen (18:21, 56.), konnte die Nerven seiner nun zu überhastet agierenden Mitspieler aber nicht beruhigen. Die Wahner verstanden es in der hektischen Schlussphase nicht, ihr Angriffsspiel in die Breite zu ziehen und erlaubten sich gegen die auf eine offensive Deckung umschaltenden Rheinbacher leichte Ballverluste, die zu Tempogegenstößen führten. 70 Sekunden vor dem Ende glich die HSG zum 21:21 aus – die Sporthalle an der Berliner Straße stand Kopf. Lukas Haertler brachte seine Farben zwar noch einmal in Front (59:30 Minuten); den letzten Angriff des Spiels konnten die Gäste aber nur auf Kosten eines Siebenmeters unterbinden, den Jan Hammann mit der Schlusssirene nervenstark in den Maschen versenkte.

Die Tore der Wahner, die ihre Konzentration nun auf das mit großer Spannung erwartete Stadtderby gegen den MTV Köln (Samstag, 30. Januar, 18.30 Uhr, Stresemannstraße in Porz-Finkenberg) legen, erzielten Christoph Gelbke (6), Lars Branding (5), Christian Gerwe (3), Lukas Haertler (3), Caleb Duczak (2), Gregor Pohl (2/1) und Christian Dobbelstein (1).

 

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