Wahn 1: Kämpferisch alles in die Waagschale werfen

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Die Verbandsliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn reisen am Samstag ins Oberbergische. Beim CVJM Oberwiehl (19.45 Uhr, Sporthalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, Hauptstraße 81) steht die Mannschaft von Trainer Stefan Filip vor einer weitaus schwierigeren Aufgabe, als es der momentane Tabellenstand vermuten lässt.

Als Tabellenzwölfter, der mit einem Sieg und vier Niederlagen in die Saison gestartet ist, hinkt der CVJM seinen eigenen Erwartungen bislang noch hinterher. Eigentlich hatten sich die Schützlinge von Florian König zum Ziel gesetzt, das obere Tabellendrittel anzugreifen. Doch nach dem Auftaktsieg in Aachen setzte es gegen Rheinbach, Strombach, Bonn und Siebengebirge zum Teil klare Niederlagen.

Blenden lassen sollte sich im Lager des TV Wahn davon allerdings niemand, zumal drei der vier Oberwiehler Niederlagen gegen Spitzenteams zustande kamen. Florian König steht ein in der Breite sehr ausgeglichen besetztes Aufgebot zur Verfügung, das zwar keinen herausragenden Akteur besitzt, aber definitiv auch nicht in den Tabellenkeller der Verbandsliga gehört.

Im Tor bilden Timo Pötzsch und Tobias Uding ein starkes Duo. Kopf des CVJM ist Spielmacher und Abwehrchef Nils Hühn, der seine wurfgewaltigen Rückraumkollegen Jan Jäckel, Marco Dabringhausen und Christopher Suhr geschickt in Szene setzt. Der quirlige Bastian Schneider ist den Wahnern aus der abgelaufenen Landesliga-Saison noch bestens bekannt. Am Kreis gilt es die Räume von André Rischikov und Jens Frey einzuengen. Eine gefährliche Waffe der Oberberger ist zudem der Tempogegenstoß über die pfeilschnellen Außen, die von den Torhütern mit messerscharfen Pässen immer wieder auf die Reise geschickt werden.

Während König gegenüber „Oberberg aktuell“ zwei Punkte von seinem Team fordert („Wahn ist eine gute Mannschaft, mehr aber auch nicht. Nach dem schweren Auftaktprogramm kommen jetzt die Gegner, gegen die wir gerade zu Hause punkten müssen und wollen“), war bei den Blau-Weißen an eine normale Spielvorbereitung nicht zu denken. Die Grippewelle machte auch vor Wahn keinen Halt, weshalb Stefan Filip am Samstag den ein oder anderen angeschlagenen Akteur aufbieten muss. Für den Aufsteiger wird es in erster Linie darum gehen, wie schon beim Unentschieden gegen die SG MTVD kämpferisch alles in die Waagschale zu werfen, um dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen. Gelingt es dem TVW, die Partie in Oberwiehl so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten, ist vielleicht auch ohne Bestbesetzung etwas möglich.

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Stefan Filips Mannschaft wird in Oberwiehl an ihre Grenzen gehen müssen, um die nächsten Punkte einzufahren. (Foto: Frank Nürnberger)

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