Wahn 1: Gerrit Kolbe hält alle sieben Siebenmeter

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Für die Anhänger des TV „Jahn“ Köln-Wahn stand der Mann des Abends bereits Minuten vor dem Abpfiff fest. Mit „Gerrit Kolbe“-Sprechhören feierten sie die überragende Leistung ihres Torhüters beim überraschend klaren 27:20 (13:10)-Heimsieg über den CVJM Oberwiehl. Mit dem vierten Rückrundensieg, der erstmals seit Mitte November wieder für ein ausgeglichenes Punktekonto sorgte, schoben sich die Porzer in der Verbandsliga-Tabelle an Oberwiehl vorbei auf den siebten Rang.

Ohne die verletzten Jörn Klinnert und Christian Gerwe, dafür aber mit den wiedergenesenen Tom Kulik und Benjamin Jäger erwischten die Hausherren einen Start nach Maß. Nach sieben Minuten lagen sie mit 6:1 in Führung und zwangen CVJM-Coach Florian König zu einer frühen Auszeit. Wie schon beim Überraschungssieg gegen den MTVD standen die robusten Porzer in der Abwehr sehr kompakt und leisteten sich nur wenige Aussetzer. Dass sie über 8:4 und 9:7 zur Pause dennoch nur recht knapp führten (13:10), lag an der holprigen Angriffsleistung. Erneut war im Spiel ohne Ball viel Verbesserungsbedarf zu erkennen.

Beim Debüt von Lars Fabisch auf der Wahner Trainerbank konnten sich die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel Vorteile erarbeiten. Während Gerrit Kolbe den CVJM mit insgesamt sieben gehaltenen Siebenmetern entnervte, verpasste es die Wahner Offensiv, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. So wurde es beim 20:18 (51.) kurzzeitig noch einmal unnötig spannend. Zu einer Wende kam es allerdings nicht mehr. Michael Siebert, Benjamin Jäger und Markus Filp erlösten das Wahner Publikum mit drei Treffern in Folge zum 23:18 – fünf Minuten vor dem Ende war die Revanche für die bittere Hinspielniederlage geglückt.

Für kämpferisch überzeugende Wahner, bei denen sich Gerrit Kolbe nach Spielschluss verdientermaßen einen Sonderapplaus von den Fans abholte, konnten sich Michael Siebert (5), Benjamin Jäger (5/2), Tim Schmitz (5/2), Markus Filp (4), Christopher Busche (3), Christian Dobbelstein (3), Alexander Busche (1) und Tom Kulik (1) in die Torschützenliste eintragen. „Ohne spielerisch zu glänzen, haben wir einen verdienten Sieg eingefahren. Die Mannschaft hat es mir bei meinem Einstand sehr leicht gemacht. Dafür gilt ihr mein besonderer Dank“, resümierte Lars Fabisch zufrieden.

Am kommenden Samstag (17 Uhr) gastiert der „Jahn“ zum Duell der Aufsteiger beim TuS 82 Opladen II. Die Leverkusener stehen als Tabellenzwölfter unter Zugzwang und werden dem TVW mit Sicherheit einen „heißen Tanz“ bieten.

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Weitere Spielbilder von Frank Nürnberger:

http://www.flickr.com/photos/franky1st/sets/72157641079563633/

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