Wahn 1: Flink, diszipliniert und konstant zum dritten Sieg

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Der TV „Jahn“ Köln-Wahn kommt in der Handball-Regionalliga Nordrhein immer besser in Fahrt. Mit einem 34:31 (15:15)-Erfolg bei den hochgehandelten Bergischen Panthern fuhren die Blau-Weißen den dritten Sieg in Folge ein, durch den sie erstmals in dieser Saison mit positivem Punktekonto dastehen. Keno Knittel und Hanjo Neeb sprachen ein großes Lob an das komplette Team aus: „Wir haben im Kollektiv überzeugt und eine sehr starke Mannschaftsleistung gezeigt“, freute sich das Wahner Trainergespann über zwei nicht unbedingt eingeplante Zähler auf der Habenseite.

Schon die Anfangsphase machte deutlich, dass sich die Porzer Hoffnung auf einen Überraschungscoup machen durften. In einer von beiden Teams mit offenem Visier geführten und gutklassigen Partie gefielen sie durch flinkes, druckvolles und abwechslungsreiches Angriffsspiel, welches die Bergischen früh mit einer Sonderbewachung gegen den hervorragend aufgelegten Wahner Regisseur Christoph Gelbke zu stören versuchten. Dennoch war es der „Jahn“, der vor 150 Zuschauern in der Burscheider Max-Siebold-Halle zum 5:2 (7.), 7:5 (11.) und 10:7 (15.) vorlegte.

Hernach fanden die physisch robusten Hausherren besser zu ihrem Rhythmus und starteten wuchtige Angriffswellen, denen Wahn eine massive 6:0-Deckung entgegenstellte. „Wir haben hart, aber sehr diszipliniert verteidigt“, lobten Knittel und Neeb angesichts eines komplett zeitstrafenfreien Auftritts ihrer Schützlinge. Angeführt von ihren besten Werfern Sven Jesussek und Philipp Hinkelmann glichen die Panther dennoch zum 11:11 (20.) aus und gingen in ihrer stärksten Phase gar mit 14:12 in Führung (25.). Knittel und Neeb unterbrachen den Aufschwung der Gastgeber mit einer Auszeit, in der sie ganz offensichtlich die richtigen Worte ergriffen. Gregor Pohl, der als fehlerfreier Siebenmeterschütze und Fels in der Wahner Deckungs-Brandung überzeugte, glich noch vor dem Seitenwechsel mit zwei seiner insgesamt sieben sicher verwandelten Strafwürfen zum 14:14 aus (29.).

Nach Wiederbeginn fand der offene Schlagabtausch seine Fortsetzung. Die Porzer erarbeiteten sich durch Max Sommershof einen 20:17-Vorsprung (35.), mussten aber nur vier Minuten später das 20:20 hinnehmen. Bis zum 24:24 (46.) schlug das Pendel munter hin und her, ehe Sommershof, Gelbke und Davidson Idahosa für eine Drei-Tore-Führung der gerade offensiv sehr konstant agierenden Blau-Weißen sorgten (27:24, 49.). Dieses kleine Polster ließ sich der TV Wahn nicht mehr nehmen, weil es ihm immer wieder gelang, Lücken zu reißen in die zu spät kommende Panther-Abwehr. Als Rechtsaußen Jonas Bergerhoff das 31:27 (56.) besorgte, waren die „Big Points“ sicher.

Für den Sieger trafen Davidson Idahosa (7/2), Gregor Pohl (7/7), Christoph Gelbke (6), Christian Gerwe, Max Sommershof (beide 4), Michael Siebert und Jonas Bergerhoff (beide 3).

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