Wahn 1: Filip kehrt an die Seitenlinie zurück

FilipEs ist das zweite Heimspiel in Folge – und für die Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn erneut ein Duell gegen eines der stärksten Teams der Landesliga-Staffel B. Am Samstag (19.30 Uhr) empfängt der noch immer ungeschlagene Spitzenreiter aus Porz den Tabellenvierten HSV Frechen in der Großsporthalle an der Albert-Schweitzer-Straße.

Vermutlich werden die Blau-Weißen dann auch wieder auf die Dienste ihres Trainers Stefan Filip (Foto) zurückgreifen können, der am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen wurde. „Wir alle sind sehr erleichtert und freuen uns mit und für Stefan“, berichtet Abteilungsleiter Bernd Liberka. Geleitet wurde die Trainingswoche von Torwart Gerrit Kolbe und Kreisläufer Florian Butscheid, die den „Jahn“ bereits beim 28:22-Heimsieg gegen den TuS Rheindorf gemeinsam gecoacht hatten.

In den restlichen sieben Spielen geht es für den Tabellenführer vor allem darum, die Zügel trotz des deutlichen Sieben-Punkte-Vorsprungs auf Verfolger Opladen nicht schleifen zu lassen. „Unsere Ausgangslage im Aufstiegskampf ist zwar komfortabel. Wir sollten allerdings erst feiern, wenn wir rechnerisch aufgestiegen sind“, hofft Liberka auch gegen Frechen auf eine hochmotivierte und konzentrierte Vorstellung – optimalerweise verbunden mit den nächsten beiden Punkten.

Leicht dürfte dieses Unterfangen allerdings nicht werden, auch wenn der HSV vor seinem Gastspiel in Wahn angeblich mit personellen Problemen zu kämpfen hat. Herausragender Akteur der Land-Kölner ist Linkshänder Tobias Marquardt, der mit 110 Treffern bester Feldtorschütze der Liga ist. Seine Kreise gilt es ebenso einzuengen wie die von Niko Schleining (RM/KR) und Marian Sindermann (RL). Dagegen ist Sebastian Langen, der zusammen mit Marquardt ein brandgefährliches Angriffsduo auf der rechten Seite bildet, nach seiner Roten Karte mit Bericht, die er beim 27:26-Heimerfolg gegen Nippes sah, gesperrt.

Verzichten müssen die Wahner wie schon beim Sieg über Rheindorf auf Tom Kulik und Ralf Proske (beide Grippe). Ebenfalls nicht an Bord ist der Langzeitverletzte Christian Dobbelstein. Ansonsten dürften Stefan Filip alle Mann zur Verfügung stehen, auch wenn der ein oder andere Akteur noch mit Nachwehen einer Erkältung zu kämpfen hat.

Tobias Carspecken