Wahn 1: Filip fordert schnelle Beine

Königsdorf - WahnDer 32:15-Kantersieg zum Saisonauftakt gegen den Leichlinger TV II tat den Verbandsliga-Handballern des TV „Jahn“ Köln-Wahn spürbar gut. Die Gewissheit, als Aufsteiger auch in der neuen Liga mithalten zu können, verleiht der Mannschaft von Trainer Stefan Filip vor dem ersten Auswärtsspiel am Samstag (20 Uhr, Gerhard-Berger-Halle, Pfeilstraße, Frechen) beim TuS Königsdorf zum einen weiteres Selbstvertrauen, zum anderen aber auch den nötigen Schuss Lockerheit, der gegen Leichlingen erst in der zweiten Halbzeit zu erkennen war.

Obwohl die Trainingswoche aus personeller Sicht nicht optimal verlief, traut Stefan Filip seinen Schützlingen den zweiten Sieg im zweiten Spiel zu. „Wir wollen auch in Königsdorf gewinnen“, sagt Filip, der jedoch mit einer deutlich engeren Partie als gegen Leichlingen rechnet. Schließlich spiegelt die am Ende deutliche 21:33-Auftaktniederlage des TuS bei der HSG Siebengebirge-Thomasberg II den Spielverlauf nicht exakt wider. Bis zur 40. Minute konnte Königsdorf die Partie ausgeglichen gestalten (17:17), ehe ein kompletter Einbruch mit vielen technischen Fehlern und unvorbereiteten Abschlüssen den bis dato ordentlichen Eindruck schmälerte.

Im Lager des TV Wahn stellt man sich darauf ein, dass das Team des Trainerduos Marian Cirloganescu und Hans Juchem alles daran setzen wird, sich gerade im ersten Heimspiel von seiner besten Seite zu präsentieren, um die schmerzhafte Niederlage aus dem Siebengebirgsspiel vergessen zu machen. Nachdem der Klassenerhalt in der vergangenen Saison erst im Schlussspurt sichergestellt werden konnte, haben sich die Frechener vorgenommen, es in diesem Jahr besser zu machen – ein Fehlstart mit 0:4 Punkten würde diesem Plan widersprechen. „Königsdorf ist über die erste und zweite Welle gefährlich“, warnt Filip. „Wir müssen schnell auf den Beinen sein und gut zurückarbeiten.“ Gelingt es den Wahnern, Königsdorf in den gebundenen Angriff zu zwingen, dürfte ein weiterer Sieg durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Auf eine umkämpfte Partie stellen sich Alexander Busche und seine Teamkollegen am Samstagabend in Königsdorf ein. (Foto: Frank Nürnberger)