Wahn 1: Ein Derby mit viel Brisanz

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An Rechenspielen wollen sich Keno Knittel und Jan-Heiner Lück nicht beteiligen. „Wir schauen weiterhin nur auf uns“, sagt das Trainergespann des Handball-Verbandsligisten TV „Jahn“ Köln-Wahn vor dem Lokalderby am Samstag (21.3., 19.30 Uhr, Sporthalle Thuleweg) bei Kellerkind Dünnwalder TV. Der Fokus liegt also ausschließlich auf dem nächsten Kontrahenten – und nicht auf der Frage, ob der Tabellenzweite schon an diesem Wochenende den Aufstieg in die Oberliga feiern kann. Denn neben einem eigenen Sieg wäre hierfür auch Schützenhilfe des HSV Frechen nötig, der daheim gegen den Tabellendritten HSG Niederpleis/Sankt Augustin mindestens einen Punkt holen müsste.

Die eigenen Hausaufgaben zu erledigen dürfte für Wahns Handballer knifflig genug werden. Im Kampf gegen den drohenden Abstieg ist der Tabellenvorletzte Dünnwalder TV nämlich auf Siege mehr denn je angewiesen. Ein Blick auf die Tabelle erklärt die besondere Brisanz: Vier Spieltage vor Saisonende beträgt der Rückstand des DTV auf den rettenden 12. Tabellenplatz, auf dem derzeit der TV Palmersheim rangiert, nur ein Zähler. Sogar das Schlusslicht darf sich noch Hoffnung auf eine Rettung machen: Der TuS Königsdorf sitzt dem Team von Interimstrainer Tobias Förster punktgleich im Nacken. Für den letztjährigen Oberligisten Dünnwald geht es in den verbleibenden vier Spielen also um alles. Jeder Punkt, vielleicht sogar jedes Tor könnte im Abstiegskampf am Ende entscheidend sein.

„Wir stellen uns deshalb auf einen hochmotivierten Gegner ein, der leidenschaftlich um jeden Ball kämpfen wird. Diesen Kampf müssen wir von Beginn an annehmen“, fordert Keno Knittel. Andernfalls könnte das Derby einen ähnlichen Verlauf wie im Hinspiel nehmen. Damals sahen die Dünnwalder bei einer 26:23-Führung (55.) wie der sichere Sieger aus. Erst mit einem fulminanten Schlussspurt konnte der Favorit die dramatische Partie doch noch für sich entscheiden. Riesige Probleme hatten die Wahner damals mit Tim Heubel. Der Linkshänder traf aus allen Lagen und hatte am Ende 12 Treffer auf dem Konto. Vor allem ihn sowie den wurfstarken Carsten Ponsar gilt es am Samstag besser unter Kontrolle zu halten.

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Alexander Busche (beim Wurf) und seine Mitspieler taten sich im Hinspiel sehr schwer.

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