Wahn 1: Dem Favoriten einen Punkt abgetrotzt

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Auch das zweite Stadtderby in dieser Verbandsliga-Saison zwischen dem SC Fortuna und dem TV „Jahn“ Köln-Wahn endete mit einer Punkteteilung. Nach dem 27:27 im Hinspiel erkämpften sich die Blau-Weißen in der letzten Partie vor der Sommerpause auswärts ein leistungsgerechtes 24:24 (11:13). „Diesen Punkt hat sich die Mannschaft nach einer sehr starken kämpferischen Leistung redlich verdient“, lobte Trainer Lars Fabisch den engagierten Auftritt seines einmal mehr ersatzgeschwächten Ensembles.

Nach frühem Vier-Tore-Rückstand (15.) zeigten die Porzer Moral und arbeiteten sich Stück für Stück in das Spiel zurück. Erschwert wurden die Bemühungen des TVW aber durch zwei verworfene Siebenmeter und zu viele technische Fehler, die die Fortuna über den Tempogegenstoß bestrafte. Dennoch gelang es den Gästen, von 6:10 (20.) auf 9:11 (25.) zu verkürzen. Zur Pause (11:13) durfte das Fabisch-Team trotz Rückstand hoffen.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Rechtsrheinischen, für die Markus Filp mit einem Doppelpack zum 13:13 (33.) ausglich. Danach wechselte die Führung hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Christian Dobbelsteins Treffer zur Zwei-Tore-Führung des Außenseiters (19:17/45.) beantworteten die Hausherren mit einem 3:0-Lauf. So entwickelten sich die Schlussminuten zu einem wahren Herzschlagfinale, in dem Wahn durch den zweiten direkt verwandelten Freiwurf von Alexander Busche 20 Sekunden vor dem Ende mit 24:23 in Führung ging.

Fortuna-Coach Bernd Schellenbach nahm eine Auszeit und besprach mit seiner Mannschaft den letzten Spielzug der Partie – mit Erfolg. Mit einem doppelten Kempa-Trick kamen die Gastgeber zum 24:24-Ausgleich. Das späte Gegentor konnte die gute Stimmung im Wahner Lager jedoch nicht trüben. Bis in die frühen Morgenstunden feierte das Team in der Kölner City den gelungenen Saisonabschluss. Die letzten Wahner Treffer in dieser Spielzeit teilten sich Alexander Busche (6/1), Michael Siebert (5), Christian Dobbelstein (4), Markus Filp (3), Tim Schmitz (2), Simon Welter (2) und Benjamin Jäger (2/2).

„Die Sommerpause kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt. Vor allem im letzten Drittel der Saison sind wir personell auf dem Zahnfleisch gegangen und deshalb in der Tabelle auch ein wenig abgerutscht. Wenn wir nicht so viel Verletzungspech gehabt hätten, wäre sicherlich mehr drin gewesen als Platz elf“, resümierte Abteilungsleiter Bernd Liberka. „Wir werden die Sommerpause nutzen, um neue Kräfte zu sammeln und uns mit gezielten Verstärkungen auf die zweite Verbandsliga-Saison vorzubereiten.“

Die Kaderplanungen werden intensiv vorangetrieben. Nach Spielmacher Lars Branding (HSG Detmold/Hiddesen) steht mit Grischa Arndt inzwischen der zweite Neuzugang fest. Der Rückraum-Allrounder lief in den vergangenen drei Jahren für die Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf auf, mit denen er 2013 die Mittelrhein-Meisterschaft gewann. In den folgenden Relegationsspielen gegen den Neusser HV fehlte der HSG am Ende lediglich ein Tor zum Aufstieg in die 3. Bundesliga. Der 28-Jährige ist auf allen Rückraum-Positionen flexibel einsetzbar, stark im Eins-gegen-Eins und hat neben seiner Schnelligkeit einen guten Zug zum Tor. „Grischa Arndt wird unser Spiel bereichern. Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Wechsel geklappt hat“, sagte Liberkas Spannmann Tobias Carspecken.

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Weitere Spielbilder:

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