Wahn 1: Déjà-vu-Erlebnis in Aachen

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Die Durststrecke des TV „Jahn“ Köln-Wahn hält an. Durch die vermeidbare 19:22 (11:10)-Niederlage bei Schwarz-Rot Aachen wartet der Handball-Verbandsligist seit nunmehr fünf Spielen auf den nächsten Sieg. Die vierte Saisonniederlage verschlechterte das Punktekonto der Porzer auf 7:9 Zähler. Das Heimspiel am kommenden Samstag (19.30 Uhr) gegen den Tabellenzwölften HSG Rheinbach-Wormersdorf II hat deshalb bereits richtungsweisenden Charakter. Mit einem Sieg würde Wahn seinen Mittelfeldplatz festigen, im Falle einer weiteren Niederlage droht – auch mit Blick auf das schwere Hinrunden-Restprogramm – das Abrutschen in die allseits unbeliebte Region der Tabelle.

„Kämpferisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Der Schuh drückt momentan im Angriff. Wir haben erneut zu wenig Tore geworfen. Mit 19 Treffern kann man im Normalfall kein Spiel gewinnen“, sagte Abteilungsleiter Tobias Carspecken. Besonders bitter: Wie schon in den drei vorherigen Partien gelang es den Porzern auch in Aachen nicht, einen zwischenzeitlich recht komfortablen Vorsprung bis zum Schluss zu verteidigen. Bis zur 9:4-Führung (17.) lief die Partie wunschgemäß aus Sicht der Wahner, die defensiv kompakt standen, mit Gerrit Kolbe einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten hatten und in der Offensive trotz aller Probleme mit dem Spielgerät eine – gemessen an den Umständen – solide Leistung zeigten.

Doch erneut durften sich die mitgereisten Fans nicht allzu lange über die vermeintlich beruhigende Führung ihres Teams freuen. Bereits zur Pause war das Spiel, das eher von der Spannung als von der spielerischen Klasse lebte, nach einem 6:2-Lauf der Hausherren wieder völlig offen. Wahn hatte minutenlang offensiv nur wenig zu bieten. Nach dem Seitenwechsel legten die Kölner in einer deutlich verbesserten Phase zum 12:11 (35.), 15:12 (40.) und 17:13 (45.) vor und schienen auf einem guten Weg zu sein, den vierten Saisonsieg einzufahren.

In der Schlussviertelstunde baute die Wahner Angriffsleistung dann allerdings erneut deutlich ab. Es fehlte an Druck, Kreativität, Spielwitz und überraschenden Momenten, so dass die gegnerische Deckung kaum noch ernsthaft in Gefahr gebracht werden konnte. Zehn Minuten vor dem Ende ging Aachen erstmals in diesem Spiel in Führung (18:17) und hatte den Sieg beim 21:18 sicher. Die Porzer werden die Trainingswoche nutzen müssen, um einerseits zu erörtern, warum sie es derzeit nicht schaffen, Führungen zu verteidigen und anderseits, um ihr Angriffsspiel zu verbessern. Gelingt es ihnen, den Offensiv-Schalter endlich wieder umzulegen, dann dürfte bald auch wieder ein Erfolgserlebnis winken.

Es verkürzten: Tim Schmitz (4/4), Michael Siebert (3), Christian Dobbelstein (3), Alexander Busche (3), Markus Filp (3), Simon Welter (1), Christopher Busche (1) und Christian Gerwe (1).

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Weitere Spielbilder: http://www.flickr.com/photos/franky1st/sets/72157637527251864/

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