Wahn 1: Deckungs-Umstellung bringt den Sieg

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Dass es für die Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn bei Regionalliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach keinen Schönheitspreis zu gewinnen geben würde, war bereits im Vorfeld klar. Daher hatten Keno Knittel und Hanjo Neeb auch kein Problem damit, dass der 25:22 (12:13)-Erfolg ihres Teams nur sehr mühsam zustande kam. „Wir haben gegen einen engagiert und leidenschaftlich kämpfenden Gegner gut dagegengehalten“, resümierte das Wahner Trainergespann nach dem neunten Sieg im elften Auswärtsspiel, mit dem die Blau-Weißen vier Spieltage vor Saisonende ihre Position in der Spitzengruppe festigten.

Das spielerische Niveau der Partie litt über weite Strecken unter zahlreichen Fehlern beider Angriffsreihen. Entschädigt wurden die 150 Zuschauer in der Jahnhalle mit einer intensiven und spannenden Begegnung, die erst in den Schlussminuten zugunsten des Tabellendritten kippte. Zuvor hatte sich ein offener Schlagabtausch entwickelt. Die Porzer legten zwar zum 5:3 (6.) und 7:5 (13.) vor, leisteten sich im Anschluss aber zu viele technische Fehler und Fehlwürfe, die die Borussia ein ums andere Mal zu schnellen Gegenstoßtoren verwertete. Beim 9:8 (19.) lag der Gastgeber erstmals vorne und behauptete auch zur Halbzeitpause einen knappen Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Wahner zunächst mit mehr Schwung aus der Kabine. Doch auch ein 3:0-Lauf zur 15:13-Führung (34.) vermochte die Fehlerquote im Angriff nicht dauerhaft zu verbessern. Mönchengladbach wendete das Blatt zum 17:15 (39.) und verbuchte auch beim 18:16 (45.) noch leichte Vorteile. Eine Änderung in der Abwehrformation sorgte schließlich dafür, dass der „Jahn“ das Heft des Handelns an sich riss. Knittel und Neeb stellten von einer defensiven 6:0- auf eine hervorragend funktionierende 5:1-Deckung um, gegen die die Borussia keine Mittel fand. In der Folge kam der TVW immer häufiger zu Ballgewinnen, die er in einen vorentscheidenden 22:19-Vorsprung ummünzte (54.).

Die Hausherren verkürzten zwar noch einmal auf 20:21 (57.) und 22:23 (59.), mussten sich nach einem Siebenmetertor des wiedergenesenen Davidson Idahosa 30 Sekunden vor der Schlusssirene jedoch endgültig geschlagen geben. Bei Knittel und Neeb überwog im Anschluss die Freude über die positiven Aspekte der Partie: „Kompliment an die gesamte Mannschaft, die sich aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der Defensive diesen Sieg letztlich auch verdient hat.“ Dazu trugen Davidson Idahosa (7/3), Christoph Gelbke (6), Gregor Pohl, Max Sommershof (beide 4/1), Christian Gerwe (2), Christopher Busche und Jonas Bergerhoff als Torschützen bei.

Spielfotos von Marcel Fromme:
https://www.flickr.com/photos/marcelfromme/albums/72157678726105404

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Sieben Mal erfolgreich: Davidson Idahosa. (Foto: Marcel Fromme – www.flickr.com/marcelfromme)

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