Wahn 1: Das Ende eines Traumas

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Das „Trauma Ringstraße“ ist endlich besiegt: Erstmals seit über 20 Jahren hat der TV „Jahn“ Köln-Wahn ein Handballspiel in der engen und von Gastmannschaften gefürchteten Sporthalle der TSV Bonn rrh. gewinnen können. Nach einer kämpferisch hervorragenden Darbietung triumphierten die Porzer im Topspiel der Regionalliga Nordrhein verdient, wenn auch etwas zu hoch mit 26:21 (9:8) und festigten mit dem achten Saisonerfolg ihre Stellung in der Spitzengruppe. Das Wahner Trainergespann Keno Knittel und Hanjo Neeb geriet nach Spielende fast ins Schwärmen: „Wir haben eine unglaublich heftige Deckung gestellt und bis zum Umfallen gekämpft. Diese Leistung ist dem Team ganz hoch anzurechnen.“

Es war ein extrem intensives Duell, das die 250 Zuschauer im Bonner Stadtteil Beuel zum Start aus der Weihnachtspause zu sehen bekamen. Beide Mannschaften gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und bearbeiteten sich körperlich permanent, so dass jedes Tor hart erarbeitet werden musste. Die Gäste fanden gegen die offensive 3:2:1-Deckung der TSV zunächst ebenso wenig ein Durchkommen wie die Hausherren gegen die defensive 6:0-Formation des „Jahn“, hinter der Schlussmann Oliver Kierdorf famos parierte. So verlief der erste Durchgang über 1:1 (5.), 3:2 (10.), 4:4 (15.), 5:6 (21.) und 8:8 (27.) torarm und vollkommen ausgeglichen.

Nach Wiederbeginn hielten die Porzer die Intensität in der Abwehr hoch und ließen TSV-Torjäger Thomas Onnebrink weiterhin kaum zur Geltung kommen. Weil der TV Wahn nun immer häufiger spielerisch gute Lösungen fand, einige Zeitstrafen zog und sich zudem in der Chancenverwertung deutlich steigerte, behauptete er über 13:12 (37.), 15:13 (42.) und 17:14 (45.) leichte Vorteile für sich. Trotzdem blieben die Beueler bis zum 19:18 (51.) dran, doch Wahn stets fokussiert. In der Crunchtime lief dann Lukas Haertler endgültig zur Hochform auf. Wahns Rückraum-Allrounder sorgte mit einem Doppelpack zum 22:18 (54.) für die Vorentscheidung und machte mit dem 24:19 (56.) den Deckel drauf. Die Hausherren gaben sich daraufhin geschlagen und mussten sogar noch das (zu deutliche) 26:19 (57.) durch Kreisläufer Christopher Busche hinnehmen.

Die Tore für den Sieger, der zum Hinrunden-Abschluss am Samstag, 21. Januar (18.30 Uhr, Großsporthalle Wahn), gegen den ART Düsseldorf sein erstes Heimspiel im neuen Kalenderjahr bestreitet, erzielten Lukas Haertler (6), Gregor Pohl (5/4), Davidson Idahosa (4), Max Sommershof (3), Christian Gerwe, Christopher Busche, Jonas Bergerhoff (alle 2), Christoph Gelbke sowie Keeper Oliver Kierdorf per Weitwurf.

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Im Anflug auf das Bonner Tor: Kreisläufer Christopher Busche. (Fotos: Frank Nürnberger)

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