Wahn 1: Angriff bügelt Defensivpatzer aus

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Trotz einer ungewohnt schwachen Abwehrleistung konnten die Verbandsliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn zwei weitere Punkte einfahren. Nach dem torreichen 37:30 (18:13)-Erfolg beim TV Palmersheim führen die Blau-Weißen die Tabelle unverändert mit zwei Punkten Vorsprung auf den ebenfalls siegreichen MTV Köln an. Da auch der Tabellendritte HSG Niederpleis/Sankt Augustin am 17. Spieltag doppelt punktete, beträgt das Polster auf den ersten Nichtaufstiegsplatz weiterhin sieben Zähler.

Keno Knittel und Jan-Heiner Lück hatten ihre Mannschaft eindringlich vor den insbesondere  daheim sehr unangenehm zu spielenden Palmersheimern gewarnt. Doch offenbar waren ihre Worte ungehört geblieben. Die Porzer agierten in der Deckung – ihrer eigentlichen Paradedisziplin – halbherzig, bauten nicht die nötige Wettkampfspannung auf und leisteten sich eine Vielzahl an Unkonzentriertheiten. Nach gerade einmal sieben Minuten – der TVW lag knapp mit 5:4 vorne – war die Gästeabwehr bereits viermal überwunden.

Zwar bügelte der treffsichere Angriff auch im Anschluss die eigenen Defensivpatzer aus; ein wenig absetzen konnte sich der Spitzenreiter aber erst gegen Ende des ersten Durchgangs. Jörn Klinnert, der seine bislang beste Saisonleistung zeigte, traf mit seinem sechsten von am Ende zwölf Treffern zum 12:8 (18.). Michael Duttle und Christopher Busche bauten den Pausenvorsprung vor 150 Zuschauern in der Peter-Weber-Halle auf 18:13 aus.

Es schien so, als ob die Kölner die Partie nun besser in den Griff bekommen würden. Doch der Eindruck täuschte. Auch in der zweiten Halbzeit agierte die Abwehr des „Jahn“ weit unter Normalform und ließ sich viel zu leicht aushebeln. So drohte das Spiel beim 23:25 (42.) doch noch einmal knapp zu werden für den Favoriten. Der eingewechselte Torwart-Routinier Axel Sierau verlieh der Wahner Deckung neue Stabilität, und beim 30:25 durch Tim Schmitz konnten die zahlreich mitgereisten Gästeanhänger wieder durchatmen (48.).

Entschieden war die Partie damit aber immer noch nicht. Erst nachdem Oliver Kierdorf beim Stand von 29:32 einen Siebenmeter abwehrte und Caleb Duczak im Gegenzug trotz Unterzahl auf vier Tore stellte, gaben sich die kampfstarken Euskirchener geschlagen. In den Schlussminuten erhöhte Kapitän Christopher Busche mit drei Treffern auf 36:30, den doch noch klaren 37:30-Endstand stellte Michael Duttle her.

Der 15. Saisonsieg des Tabellenführers war zwar ohne Zweifel verdient, bedarf aber dennoch einer Aufarbeitung in der anstehenden Trainingswoche. „Wir haben über die gesamte Spielzeit in der Abwehr keinen Zugriff auf den Gegner bekommen; uns fehlte die Aggressivität und der letzte Wille. Vorne haben wir überwiegend intelligent gegen eine nicht sattelfeste Abwehr gespielt und konnten die sich bietenden Chancen auch in Tore ummünzen“, fasste Jan-Heiner Lück ein aus Wahner Sicht eher untypisches Spiel zusammen.

Jörn Klinnert (12/6) und Christopher Busche (9) stachen aus der Torschützenliste des „Jahn“ hervor; die übrigen Treffer steuerten Michael Duttle (5), Lars Branding (3), Christian Dobbelstein (3), Michael Siebert (2), Tim Schmitz (2) und Caleb Duczak (1) bei. Weiter geht es am kommenden Samstag (7. Februar, 18.30 Uhr) daheim mit dem Stadtderby gegen den SC Fortuna Köln.

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Linkshänder Jörn Klinnert war mit zwölf Treffern bester Wahner Torschütze.

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