Wahn 1: Abwehr lässt nötige Aggressivität vermissen

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Die Verbandsliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn müssen weitere personelle Rückschläge verkraften. Beim Aufwärmen vor der 23:27 (10:13)-Heimniederlage gegen Schwarz-Rot Aachen brach die Fußverletzung von Jörn Klinnert wieder auf und machte einen Einsatz des sehnlichst vermissten Linkshänders unmöglich. In der Schlussminute erhielt Alexander Busche zu allem Überfluss noch eine Rote Karte mit Bericht. Im Auswärtsspiel am Sonntag (18 Uhr) in Rheinbach wird Wahns Abwehrchef damit gesperrt fehlen.

Trainer Lars Fabisch war nach Spielende dementsprechend enttäuscht: „Leider haben wir es nicht verstanden, unseren Gegner aggressiver zu attackieren und ihm die Spielfreude zu nehmen. Stattdessen standen wir gerade in der ersten Halbzeit überaus passiv und haben Aachen aufgrund fehlender Körpersprache viel zu viele Freiräume geboten. Ein eindeutiger Beleg dafür ist die Tatsache, dass wir die einzige Gelbe Karte in der ersten Hälfte wegen fehlenden Abstands bei der Ausführung eines Freiwurfs erhalten haben.“

Auch im Angriff gelang es den Hausherren über weite Strecken des Spiels nicht, genügend Durchschlagskraft zu entwickeln. Einige leichte Ballverluste führten dazu, dass die Gäste nach dem 4:4-Ausgleich (14.) die Initiative übernahmen und sich – angeführt von ihrem starken Spielmacher Andreas Micke (9/1) – auf 7:10 (25.) absetzten.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Blau-Weißen zunächst wie ausgewechselt. „Wir standen in der Abwehr besser, auch unser Druck auf das gegnerische Tor war zielstrebiger und druckvoller als in der ersten Halbzeit“, sagte Fabisch. Die 15:14-Führung hatte dennoch nur für kurze Zeit Bestand, da die Hausherren im Anschluss – auch wegen äußerst fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen – größtenteils in Unterzahl agieren mussten. Der Unmut der Wahner wurde immer größer, weil ihnen von den Referees mehrfach der Vorteil mit völlig freien Wurfchancen weggepfiffen wurde.

Schwarz-Rot riss das Heft in der Schlussviertelstunde wieder an sich und gewann wegen der besseren Spielanlage verdient. Der Anschlusstreffer von Christian Dobbelstein zum 23:25 (57.) kam zu spät, so dass das vorerst letzte Heimspiel des in wenigen Tagen auf Weltreise gehenden Torhüters Gerrit Kolbe (er wurde vor Spielbeginn mit einem Geschenk und viel Applaus verabschiedet) mit einer Niederlage endete. Es verkürzten: Alexander Busche (5), Christopher Busche (5), Christian Dobbelstein (4), Michael Siebert (3), Simon Welter (3), Benjamin Jäger (2) und Markus Filp (1).

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Weitere Spielbilder von Frank Nürnberger:
http://www.flickr.com/photos/franky1st/sets/72157642117423474/

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