Trauer um Handball-Abteilungsleiter Bernd Liberka

Der TV „Jahn“ Köln-Wahn trauert um Bernd Liberka. Der langjährige Leiter der Handball-Abteilung verstarb am 22. Oktober im Alter von 52 Jahren.

Einer immer schnelllebigeren Gesellschaft zum Trotz zählte Bernd zu den Menschen, die im Volksmund oft als eine „treue Seele“ bezeichnet werden. Seit über 20 Jahren war er den Handballern des TV „Jahn“ Köln-Wahn engstens verbunden. Als Anhänger erlebte er in den 1990er-Jahren die sportlich erfolgreichsten Jahre der Blau-Weißen mit, die im Aufstieg in die damals drittklassige Regionalliga ihren legendären Höhepunkt fanden.

Die Faszination, die daraus resultierte, ließ ihn nicht mehr los. Nach der Jahrtausendwende begann Bernd, die weitere sportliche und infrastrukturelle Entwicklung des Wahner Handballs als Abteilungsleiter aktiv mitzugestalten – insgesamt über 15 Jahre lang. Der Jugend- und Senioren-Handball lag ihm dabei gleichermaßen am Herzen.

Eine Vielzahl von Wochenenden verbrachte er in der Sporthalle, damit kleine wie große Handballer ihrer Leidenschaft frönen konnten. Zahlreiche Spieler, die inzwischen der Herren-Abteilung angehören, haben ihre ersten Schritte als Handballer in Wahn unter der Abteilungsleitung von Bernd zurückgelegt.

Ein Wechsel zu einem anderen Verein stand für ihn nie zur Debatte. Bernd hat „seinem“ TV „Jahn“ Köln-Wahn immer die Treue gehalten. In guten Zeiten, in denen mehrere Aufstiege gefeiert werden konnten. Und erst recht in sportlich frustrierenden Jahren, in denen Zusammenhalt besonders gefragt war. Vor allem die überaus erfolgreiche Entwicklung der Handball-Abteilung in der jüngeren Vergangenheit dient als wohltuende Bestätigung dafür, dass sich all diese Mühen gelohnt haben.

Als Bernd im Sommer dieses Jahres unheilbar erkrankte, lag ein großer Schatten auf der Vorfreude auf die Handball-Saison 2017/2018. Doch auch in gesundheitlich schwersten Tagen drückte der Handball-Abteilungsleiter allen Wahner Mannschaften fest die Daumen, wenn auch „nur“ vom heimischen Krankenbett aus. Gerne wäre Bernd noch einmal persönlich zu einem Heimspiel in die Wahner Großsporthalle gekommen. Dieser Wunsch blieb ihm leider verwehrt.

Wir sind dankbar für all die schönen Momente, die wir mit Bernd auf und abseits des Handballfeldes erleben durften, und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Partnerin, seiner Familie sowie allen anderen, die ihm nahe standen. Ihnen wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft und Mut.

Die Trauerfeier wird gehalten am Mittwoch, den 8. November, um 12.00 Uhr, in der Kapelle des Friedhofs in Wahn (Siebengebirgsallee). Anschließend ist die Beerdigung.