Schwaches Überzahlspiel

TV Köln-Wahn – Stolberger SV 29:34 (12:15)

Die Gastgeber machten in dieser Partie mal wieder viel zu wenig aus ihrem Überzahlspiel. Die Kupferstädter wurden jedenfalls zumeist vor keine sonderlichen Probleme gestellt. Darüber hinaus zeigten die Wahner auch diesmal eine gewisse Schwäche von der 7-m-Linie. Insgesamt scheiterten sie hier vier Mal.

Dabei begannen sie zunächst gar nicht so schlecht. Thomas Wieland hielt einige gute Würfe, darunter auch ein 7m, sodass die leicht favorisierten Gäste nicht davonziehen konnten. Das Spiel verlief bis weit in die 1. Halbzeit hinein ziemlich ausgeglichen. Immer wieder kam es zum Gleichstand, auch weil die Hausherren selbst in doppelter Überzahl nicht so recht zum Vorteil kamen (17./18. Min.) und dabei zu allem Überfluss auch noch einen 7m verwarfen. Die Stolberger gingen hieraus gestärkt hervor. Ihnen gehörte die Schlussphase des ersten Durchgangs und hier warfen sie einen 3-Torevorsprung heraus, den sie trotz intensiver Bemühungen der Gastgeber auch in die Pause mitnehmen konnten.

Die 2. Halbzeit begann mit verstärkten Bemühungen der Hausherren und ihre Aufholjagd wurde mit dem Anschlusstreffer zum 16:17 belohnt (37. Min.). Aber nach einer Zeitstrafe gegen sie erzielten die Gäste in Überzahl 2 schnelle Tore und sie legten noch 2 weitere Male nach zum Zwischenstand von 16:21 (42. Min.). Das war schon eine kleine Vorentscheidung. In der Folgezeit agierten die Einheimischen immer nervöser und sie vergaben beste Chancen. Die Gäste hingegen legten jetzt endgültig den Grundstein zum verdienten Erfolg. Mit zum Teil leicht herausgespielten Treffern zogen sie bis auf 8 Tore davon (52. Min.: 21:29). Jetzt waren alle Messen gesungen. Dass die Gastgeber bis zum Schlusspfiff noch auf 5 Tore verkürzen konnten, war nur noch Ergebniskorrektur.

Die Wahner Torhüter zeigten eine gute Leistung. An ihnen lag es am allerwenigsten, dass man am Ende mit leeren Händen dastand.

Die beiden Schiedsrichter pfiffen sehr konsequent, ohne sich dabei in den Vordergrund zu schieben. Das war wohltuend.

Einmal mehr wurden die Gastgeber von ihrem Fanblock bis zum Schlusspfiff vorbildlich und sehr stimmgewaltig unterstützt.

Torfolge: 3:3 (5.), 5:5 (11.), 8:8 (17.), 10:10 (20.), 10:13 (25.), 12:15 (30.) – Halbzeit — 16:17 (37.), 16:21 (42.), 19:24 (48.), 21:28 (52.), 25:31 (56.), 29:34 (60.),

TV Wahn: Thomas Ehlert (TW, n.e.), Sascha Lobien (TW), Thomas Wieland (TW), Christopher Busche, Florian Butscheid (1), Markus Filp (4), Tim Fuhrmann (11/1), Max Huckauf, Benjamin Jäger, Tilo Kühn (n.e.), Tom Kulik (1), Florian Lenzen (n.a.), Gordon Rastuttis, Michael Siebert (10/4), Benjamin Sprengel (n.a.), Tim Sprengel (n.a.), Sasa Vukoje (2),

Trainer: Stefan Filip, Co-Trainer: Sascha Lobien,
Betreuer: Thomas Schmitt, Physiotherapeutin: Sandra Paulet,
Zeitnehmer: Sabine Fromme, Markus Schneider, Michael Kandschur, Klaus-Henrik Tietgen,

Spielvorschau:
Samstag 15.09.2007, 19:30 Uhr TVE Bad Münstereifel — TV Wahn

Karl Blank, 08.09.2007