Reise mit Sorgen

Zum ersten Meisterschaftsspiel nach der vierwöchigen Herbstpause reisen die Landesliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn am Samstag zum TuS Rheindorf. Anwurf in der Sporthalle Deichtorstraße ist um 19.30 Uhr.

Vor dem vermutlich richtungsweisenden Verfolgerduell zwischen dem Tabellensiebten und -achten plagen Wahns Trainer Torsten Tietgen personelle Probleme. Mittelmann Tim Fuhrmann zog sich in einer Trainingseinheit während der Herbstferien einen Bänderriss zu und wird dem „Flughafen-Team“ in diesem Kalenderjahr aller Voraussicht nach nicht mehr zur Verfügung stehen.

Da auch Dominik Heimes (Kreuzbandriss) und Thorsten Dolinski, der aus beruflichen Gründen seinen sofortigen Abschied verkündet hat, nicht im Kader stehen werden, ist vor allem der Wahner Rückraum in Rheindorf dünn besetzt. Torsten Tietgen wird am Samstagabend also zur Improvisation gezwungen sein, und es ist mit Spannung zu erwarten, wie sich Wahns Handballer in dieser problematischen Situation präsentieren werden.

Der Gegner ist mit ähnlichen Problemen wie der TV „Jahn“ Köln-Wahn in die neue Saison gestartet. Nach fünf Spielen weist das Punktekonto der Mannschaft von Trainer Rudi Lichius 4:6 Zähler auf und belegt, wie ausgeglichen die diesjährige Landesliga ist. Aus der Rheindorfer Mannschaft sticht auch in diesem Jahr Andreas Wehrling heraus. Der Rechtsaußen zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Torschützen der Landesliga und erzielte in den ersten fünf Spielen schon 48 Tore.

Tobias Carspecken