Letztes Heimspiel für die Handballer

Zum letzten Heimspiel in der Landesliga-Saison 2009/2010 empfangen die Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn am Samstag, 1. Mai, das abstiegsbedrohte Team der HSG Marienheide/Müllenbach II. Anwurf in der Sporthalle des Schulzentrums an der Albert-Schweitzer-Straße in Wahn ist bereits um 17.30 Uhr.

„Wir wollen uns mit einer engagierten Leistung von unserem Publikum verabschieden“, fordert Trainer Torsten Tietgen, der auch gegen den Kontrahenten aus dem Oberbergischen auf die Heimstärke seines Teams baut: Acht der bisherigen zwölf Heimspiele konnten die Porzer für sich entscheiden, gegen Marienheide soll der neunte Erfolg folgen.

Leider kann Torsten Tietgen auch im letzten Heimspiel personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Neben dem Langzeitverletzten Dominik Heimes fallen auch Christopher Busche (private Gründe), Simon Blendl (Hand) und Benjamin Blank (beruflich verhindert) aus. Tietgen will die personellen Engpässe allerdings nicht als Ausrede gelten lassen, schließlich haben die Porzer Wiedergutmachung für die 21:24-Niederlage aus dem Hinspiel zu betreiben. Außerdem soll der Platz im Tabellenmittelfeld gefestigt werden.

Die kritische Tabellensituation der HSG Marienheide bringt zusätzliche Brisanz in die Partie. Zwar präsentieren sich die Oberberger seit einigen Wochen deutlich verbessert – am vergangenen Wochenende wurde beispielsweise der Tabellenvierte Longerich besiegt – , trotzdem schwebt die HSG noch immer in akuter Abstiegsgefahr und ist auf einen Sieg in Wahn dringend angewiesen. Das Team von Torsten Tietgen muss sich also auf einen hochmotivierten Gegner einstellen, der mit aller Macht versuchen wird, zwei Punkte aus Wahn zu entführen.

Auch im letzten Heimspiel der Saison hoffen die Wahner Handballer auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Für zusätzliche Unterhaltung werden die „Wild Scorpions“, die Cheerleader des TV „Jahn“ Köln-Wahn, mit Tanzeinlagen sorgen.

Tobias Carspecken