Drittes Heimspiel in Folge

Zum dritten Heimspiel in Folge empfangen die Verbandsliga-Handballer des TV Köln-Wahn am Samstag (19.30 Uhr, Großsporthalle) den CVJM Oberwiehl.

Nach dem hart erkämpften 28:26-Heimsieg über Borussia Brand fiel den Spielern und Verantwortlichen des „Flughafen-Teams“ ein großer Stein vom Herzen. Rund 16 Monate hatten Wahns Handballer kein Pflichtspiel mehr in eigener Halle gewonnen, am vergangenen Samstag konnte der „Heimspielfluch“ endlich besiegt und dieser schwarzen Serie ein Ende gesetzt werden.

„Schön wäre es, wenn wir nun eine Serie in entgegengesetzter Richtung starten könnten“, hofft Abteilungsleiter Bernd Liberka, dass der erste Saisonsieg dem Team von Spielertrainer Robert Bosnjak das nötige Selbstvertrauen verliehen hat, um die anstehenden Aufgaben mit Erfolg zu bewältigen. Bei diesem Unterfangen würde es jedenfalls nicht um den Gewinn eines Schönheitspreises gehen: „Wir können angesichts unserer noch dünnen Personaldecke kein spielerisch schönes Spiel erwarten. Was für uns momentan nur zählt, ist das Ergebnis“, so Bernd Liberka vor dem Heimspiel gegen den CVJM Oberwiehl.

Auch die Oberbergischen starteten mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison. Dem knappen 38:37-Auftakterfolg über Palmersheim folgte eine 27:31-Niederlage im Lokalderby gegen Aufstiegsfavorit Marienheide, bei der der CVJM lange Zeit gut mithielt und die taktischen Vorgaben seines Trainerneulings Helmut Korb (28) hervorragend umsetze. Wahns Handballer sollten also vor ihrem nächsten, mit einer 3:2:1-Deckung offensiv ausgerichteten Kontrahenten gewarnt sein.

Frei von Erfolgszwängen reist der CVJM Oberwiehl am Samstag in den Kölner Süden. „Das Spiel in Wahn ist wie das Lokalderby gegen Marienheide für uns ein Bonusspiel“, berichtet Helmut Korb in einem Interview mit „Handball aktuell“, der Hallenzeitschrift des TV Köln-Wahn. „Schließlich spielen wir bei einem Oberligaabsteiger, der sicherlich für sich in Anspruch nehmen wird, oben mitzuspielen.“ Für den gebürtigen Österreicher Korb, der aus familiären Gründen sein Team nicht mit nach Wahn begleiten kann, zählt für das Duell mit dem „Flughafen-Team“ vor allem dies: „Wir wollen ein gutes Spiel machen, was am Ende herauskommt, ist zweitrangig.“

Zum Vorspiel (17.30 Uhr) empfängt die zweite Mannschaft des TV Köln-Wahn in der zweiten Kreisklasse Köln/Rheinberg das Team vom TuS Brauweiler.

Tobias Carspecken