Den Blackout verhindern

Wenn die Oberliga-Handballer des TV Köln-Wahn am Samstag (Anwurf: 19.30 Uhr) beim Tabellenachten Stolberger SV gastieren, will das Schlusslicht endlich wieder eine konzentrierte Vorstellung über die vollen 60 Minuten abliefern.

In den vergangenen Partien hatte das „Flughafen-Team“ schließlich mit einigen Blackouts zu kämpfen. So kostete ein Aussetzer in der Schlussviertelstunde den schon sicher geglaubten Sieg beim TV Rodt-Müllenbach, und im Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen die HSG Rheinbach-Wormersdorf konnte die Wahner Mannschaft im zweiten Durchgang zu keiner Zeit an die starke Leistung anknüpfen, die sie noch in den ersten 30 Minuten geboten hatte.

Man sieht: Das „Flughafen-Team“ hat derzeit genug mit sich selbst zu kämpfen, denn noch unterlaufen den Mannen von Trainer Ivan Majstorovic zu viele individuelle Fehler, um den lang ersehnten nächsten Sieg einzufahren. Ob dieser am Samstag in Stolberg gelingt? Niemand weiß es. „Stolberg ist schwer einzuschätzen. An einem guten Tag kann Stolberg jede Mannschaft schlagen, an einem schlechten Tag aber auch gegen jede Mannschaft verlieren“, meint Handball-Abteilungsleiter Bernd Liberka.

Immerhin: Nach der Rückkehr von Sasa Vukoje aus dem Heimaturlaub in Kroatien stehen am Samstag aller Voraussicht nach alle Wahner Spieler zur Verfügung. Und die Unterstützung der Fans ist weiterhin groß: Alle 25 Plätze, die im Mannschaftsbus für die Anhänger des „Flughafen-Teams“ reserviert wurden, sind inzwischen vergeben.

Busabfahrt vom Parkplatz am Schulzentrum Wahn ist am Samstag um 17.15 Uhr.

Tobias Carspecken