Bittere Niederlage

Die Landesliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Beim CVJM Oberwiehl II unterlag die Mannschaft von Trainer Torsten Tietgen knapp mit 20:21 (9:11).

Nach gutem Beginn und einer 5:2-Führung (12.) verpasste Wahn mit gleich drei leichtfertig vergebenen Tempogegenstößen, seinen Vorsprung weiter auszubauen. Danach wendete sich das Blatt. Durch eigene Nachlässigkeiten wurde der bis dato harmlose Gegner aufgebaut. Erst glich Oberwiehl zum 6:6 (19.) aus und ging kurze Zeit später mit 7:6 in Führung.

Die Gäste aus Köln bekamen im Anschluss überraschenderweise kein Bein mehr auf den Boden. Ausgerechnet in der Offensive, die in der Saisonvorbereitung noch zur großen Stärke der Wahner Mannschaft gezählt hatte, taten sich die Mannen von Torsten Tietgen an diesem Abend sehr schwer. Hinzu kam, dass sich Oberwiehls Schlussmann Timo Pötzsch in ausgezeichneter Verfassung präsentierte und zahlreiche Torchancen des TV Wahn mit tollen Paraden vereitelte.

Als der Gegner nach der Pause auf 14:9 (35.) wegzog, deutete sich die große Überraschung bereits an. Zwar glich Wahn in Person von Florian Butscheid kurz vor Schluss (58.) zum 20:20 aus und hatte danch gleich zwei Mal die Chance zur Führung, das bessere Ende hatte aber verdientermaßen der oberbergische Kontrahent. Etwa 25 Sekunden vor Schluss erzielte der CVJM im Nachsetzen das entscheidende Tor.

„Ich hoffe, dass diese Niederlage ein Warnschuss zur richtigen Zeit war und allen verdeutlicht hat, dass man auch in der Landesliga nur mit vollem Einsatz Erfolg haben kann“, erklärte Trainer Torsten Tietgen nach dem Spielende.

Am kommenden Samstag, 12. September, empfangen die Wahner Handballer zum ersten Heimspiel der Saison die SG MTVD Köln II. Anwurf in der Großsporthalle Wahn ist um 19.30 Uhr.

Für Wahn trafen: Dominik Heimes (5/1), Thorsten Dolinski (3), Christopher Busche (3), Jürgen Proske (3/1), Michael Siebert (2), Uwe Müller (2), Markus Filp (1) und Florian Butscheid (1).

Tobias Carspecken

Spielbilder von Thomas Schmidt