14. Spieltag · SSV Marienheide – TV Köln-Wahn · Kölner Stadt-Anzeiger

Wahn verliert, enttäuscht aber nicht

Die Handballer des TV "Jahn" Wahn bleiben in der Weihnachtspause in der Verbandsliga auf einem Abstiegsplatz. Der SSV Marienheide wurde am ersten Spieltag der Rückrunde mit dem 34:31 (16:16) zwar seiner Favoritenrolle gerecht, doch die Rechtsrheinischen hatten beim Tabellendritten am Ende nicht enttäuscht.

"Das war unsere beste Saisonleistung", meinte Teamsprecher Tobias Carspecken, mit hohem Einsatz hätte sich die Abwehr gesteigert und der Angriff geduldig auf die Chancen gewartet. In einem Duell auf Augenhöhe sei zwischen der 40. und 50. Minute die Vorentscheidung gefallen, als sich die Gastgeber von 23:21 auf 31:26 absetzten.

Wahn gab nicht auf, schaffte noch zweimal den Anschlusstreffer, ehe nach dem 32:31 (56.) durch den überragenden Markus Filp in den letzten Minuten die Kraft und Konzentration im Abschluss fehlte.

"Der bessere Marienheider Rückraum mit dem neunfachen Torschützen Thomas Eisenbach gab am Ende den Ausschlag", sagte Tobias Carspecken, "wenn wir aber weiter so auftreten, ist mir nicht bange um den Klassenerhalt." Ein Sonderlob verdienten sich Markus Filp, der seine acht Tore fast ohne Fehlversuch erzielte, und Tim Fuhrmann, der etliche Siebenmeter herausholte.

Tore für Wahn: Filp (8), Fuhrmann (5), C. Busche (5/2), A. Busche (4/2), Proske (4/2), Siebert (2), Dolinski (2), Jäger (1).

Kölner Stadt-Anzeiger vom 15.12.08