1. Herren: Dezimierter Kader startet mit Niederlage in Essen

Published by Tobias Carspecken on

Saisonauftaktspiele scheinen dem TV „Jahn“ Köln-Wahn nicht so recht zu liegen. Zum dritten Mal in Folge ist der Handball-Regionalligist mit einer Niederlage in eine neue Spielzeit gestartet. Beim TuSEM Essen II unterlag die Mannschaft von Trainer Olaf Mast am späten Sonntagabend mit 22:28 (10:15).

Dass es aufseiten der Porzer zu Problemen kommen würde, hatte sich bereits vor dem Anwurf abgezeichnet. In dem beruflich verhinderten Torhüter Oliver Kierdorf und dem mit einem grippalen Infekt außer Gefecht gesetzten Rückraumshooter Alexander Senden musste der „Jahn“ auf zwei absolute Leistungsträger verzichten, deren Fehlen so nicht zu kompensieren war.

Linksaußen Dario Giacobbe hatte grippekrank ebenfalls nicht mitwirken können, Rückraum-Allrounder Gregor Pohl und Rechtsaußen Frederic Rus gingen aus dem gleichen Grund stark angeschlagen in die Partie. So stand Mast lediglich ein zahlen- und kräftetechnisch arg dezimierter Kader zur Verfügung.

Dieser gestaltete die Partie in den Anfangsminuten ausgeglichen (5:5/8.), präsentierte sich danach allerdings in der Defensive zu zaghaft und im Angriffsspiel mit zu wenig Durchschlagskraft. So gerieten die Wahner über 7:10 (14.) bis zur Pause mit 10:15 ins Hintertreffen.

Nach Wiederbeginn agierten die Gäste vorne wie hinten zunächst deutlich verbessert und verkürzten bis Mitte des zweiten Durchgangs auf 18:20. Zur kompletten Wende sollte die Aufholjagd allerdings nicht reichen; auch, weil der TVW insgesamt zu oft am starken Elias Hoven im Tor der jungen Essener scheiterte. Für Wahn verkürzten Davidson Idahosa (8/2), Lars Branding (5), Manuel Surlemont (4), Christian Gerwe, Christopher Busche, Jan Lange, Caleb Duczak und Gregor Pohl (je 1).

Wichtig ist nun, dass alle angeschlagenen Spieler wieder zu Kräften kommen, damit das erste Heimspiel der Saison am Samstag, 15. September (18.30 Uhr, Großsporthalle des Schulzentrums Wahn), gegen den Drittliga-Absteiger TV Korschenbroich mit voller Power angegangen werden kann.