Verdienter Sieg im Lokalderby

Die Landesliga-Handballer des TV „Jahn“ Köln-Wahn haben das rechtsrheinische Lokalderby beim RSV Rath-Heumar souverän für sich entscheiden können. Nach dem 29:25 (16:14)-Erfolg war Spielertrainer Patrick Selbach sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Wir haben konsequent und konzentriert gespielt und verdient gewonnen.“

20111012cAus der guten Wahner Mannschaftsleistung ragten zwei Akteure heraus. Rückraumschütze Miroslav Dvoroznak zeigte sich in bester Torlaune und war von den Rathern nicht in den Griff zu bekommen. Mit 14 Treffern war der Slowake der erfolgreichste Werfer des Abends und hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft von Beginn an vorne lag. Eine starke Leistung bot auch Torwart Gerrit Kolbe, der mit zahlreichen Paraden einen sicheren Rückhalt darstellte.

Patrick Selbachs Mannschaft erwischte vor 200 Zuschauern einen guten Start in die Partie und führte schnell mit 4:1 (6.). Zwar lagen die Gäste stets in Führung, deutlich absetzen konnten sie sich aber erst im zweiten Durchgang. Nach André Heinrichs Treffer zum 10:6 (18.) verkürzte der RSV auf 11:12 (24.) und 13:14 (27.) und hatte mehrfach die Chance auf den Ausgleich, der jedoch nie gelingen sollte. Es blieb im Nachhinein folglich bei Gedankenspielen, wie das Derby möglicherweise verlaufen wäre, wenn Rath-Heumar einmal gleichgezogen hätte.

20111012bEntschieden wurde die Partie zwischen der 40. und 50. Minute. In dieser Phase baute der TVW seine Führung von 20:18 auf 27:19 aus und bestrafte die vielen leichten Fehler des Gegners konsequent. Der Spielverlauf passte also wunderbar in die Vorstellungen der Wahner, die sich erhofft hatten, eine enge Schlussphase vermeiden und frühzeitig für Ruhe beim heimischen Anhang sorgen zu können. Mit der deutlichen Führung im Rücken ließen Konzentration und Laufbereitschaft bei der Selbach-Sieben deutlich nach, so dass die bis zum Schluss kämpfenden Rather „Zebras“ noch ein bisschen Ergebniskorrektur betreiben konnten.

Für den TV „Jahn“ Köln-Wahn trafen: Miroslav Dvoroznak (14/3), Ralf Proske (4), Tom Kulik (4), Tim Schmitz (4) und André Heinrich (3).

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Alle Fotos: Thomas Schmidt

Tobias Carspecken

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